Hundstorfer: Demokratie ist kein selbstverständliches Gut!

FSG gedenkt zum 12. Februar verfolgter GewerkschafterInnen und tausender Todesopfer weltweit

Wien (FSG) - "Auch heute ist Demokratie kein selbstverständliches Gut. Immer noch werden weltweit Menschenrechts-AktivistInnen und GewerkschafterInnen mit Folter und Mord bedroht", erklärte der FSG-Vorsitzende in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Rudolf Hundstorfer, zum heurigen Gedenktag an die Ereignisse des 12. Februar 1934 in Österreich.

"Der Aufstand der österreichischen SozialdemokratInnen, vor allem auch der Wiener Straßenbahner und Feuerwerker, im Februar 1934 war der letzte Versuch, dem aufkommendem Faschismus die Stirn zu bieten. Die Erinnerung an die Februarkämpfe erfordert gerade von uns GewerkschafterInnen erhöhte Wachsamkeit gegenüber allen Strömungen von Rechtsradikalismus und Nationalismus", betonte Hundstorfer.

Der 12. Februar ist auch ein Anlass, jener GewerkschafterInnen und AktivistInnen verschiedener politischer Richtungen zu gedenken, die weltweit für ihren Kampf für Demokratie und für die Einhaltung grundsätzlicher Menschenrechte verfolgt werden. So wurden etwa allein in Kolumbien seit Mitte der 80er Jahre mehr als 4.000 GewerkschafterInnen ermordet.

FSG, 11. Februar
2005
Nr. 7

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