• 11.02.2005, 09:54:51
  • /
  • OTS0049 OTW0049

"Section Control" im Wechselgebiet

Ab heute in Betrieb

St. Pölten (NLK) - Ab heute wird nun auch auf der A 2 Südautobahn
im Wechselgebiet in Fahrtrichtung Wien zwischen Krumbach und
Grimmenstein die videounterstützte Messanlage "Section Control" gegen
Schnellfahrer eingesetzt. Der 6 Kilometer lange Autobahn-Abschnitt
gehört zu den gefährlichsten Österreichs.

Neu dabei ist die Koppelung der Anlage mit Regensensoren. Damit
kann die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei Schlechtwetter mittels
elektronischen Verbotszeichen automatisch von 130 auf 80 Kilometer
pro Stunde reduziert werden. Gleichzeitig legt der Computer der
"Section Control" bei Regen oder Nässe die Tempo-Höchstgrenze zur
Berechnung der Fahrzeit für die genormte Wegstrecke auf 80 Kilometer
pro Stunde fest.

Bei der "Section Control" handelt es sich um ein Streckenradar,
das im Unterschied zu herkömmlichen Radaranlagen nicht
Geschwindigkeitsspitzen erfasst, sondern die
Durchschnittsgeschwindigkeit für eine bestimmte Strecke ermittelt.
Damit können auch Raser erfasst werden, die normalerweise kurz vor
einer Radaranlage die Geschwindigkeit reduzieren und anschließend
wieder beschleunigen.

Bei der Ein- und Ausfahrt in die Messstrecke wird jedes Fahrzeug
fotografiert und das Kennzeichen vollautomatisch gelesen. Datum und
exakte Uhrzeit werden ebenfalls erfasst. Wird vom Autofahrer die
vorgegebene Fahrzeit unterschritten, werden die Daten an die
Gendarmerie übermittelt. Die Informationen der "braven" Lenker werden
sofort gelöscht.

Nähere Informationen: ASFINAG, Harald Dirnbacher, Telefon
050108/108 33, www.asfinag.at.

OTS0049    2005-02-11/09:54

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel