ÖAMTC warnt: Tauwetter bringt Dachlawinen

Kopf hoch beim Einparken

Wien (ÖAMTC-Presse) - Autofahrer sollen in den nächsten Tagen beim Einparken den Blick auch nach oben richten, empfiehlt der ÖAMTC. Das anhaltend gute Wetter habe die Gefahr von Dachlawinen vervielfacht. "Nasse, schwere Schneemassen, die von einem fünfstöckigen Haus abgehen, erreichen an die 70 km/h", zitiert Alfred Obermayr aus der Informationszentrale eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien. "Die durch Dachlawinen entstandenen Schäden können den Fahrzeugbesitzer teuer zu stehen kommen."

Denn Autofahrer haben nicht automatisch den vollen Schadenersatzanspruch. "Die Hauseigentümer sind zwar verpflichtet, nicht nur Warnschilder aufzustellen, sondern auch für die baldige Räumung des Schnees zu sorgen. Schon um sich Unannehmlichkeiten zu ersparen, sollte man sich jedoch einen sicheren Parkplatz suchen", rät ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. "Wird an einer Stelle eingeparkt, obwohl auf dem Dach lagernde, eventuell sogar überhängende Schneemassen erkennbar sind, könnte sogar ein Mitverschulden des Autofahrers vorliegen", warnt Hoffer.

Ist trotzdem ein Schaden entstanden, sollte dieser möglichst genau dokumentiert werden. Genaue Orts- und Zeitangaben sind unbedingt erforderlich, Fotos und Zeugenaussagen können bei Rechtsstreitigkeiten nützlich sein. "Mit gutem Willen von jeder Seite sollte es aber nicht so weit kommen", meint Hoffer abschließend.

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