Gorbach: Besorgniserregende Entwicklungen bei der Kriminalität

Straftaten werden brutaler und Anteil der Ausländer daran ist steigend

Wien (OTS) - "Wenn zwar die aktuelle Monatsstatistik im Jänner
2005 gegenüber dem Vorjahr österreichweit ein Minus von 5,2% an angezeigten Fällen ausweist und die Aufklärungsquote um 0,6% auf 37,8% gesteigert wurde, so gibt der Anstieg der Täter im Bereich der Ausländer und der Asylwerber sehr wohl Anlass zur Sorge. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht über besonders brutale Überfälle und Bandenkriminalität informiert wird, was den Ruf der österreichischen Bevölkerung nach mehr Sicherheit rechtfertigt", meinte heute Vizekanzler und Bundesminister Hubert Gorbach.

"Interessant wird ein Sicherheitsbericht dann, wenn man die Straftäter nach Nationen aufgliedert und in diesem Bereich die Veränderungen ersichtlich werden. Ebenso Anlass zur Sorge gibt die Verlagerung der Intensität der Straftaten. Während nämlich in Wien strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen zurückgingen (und dies maßgeblich zum Rückgang der Kriminalität in Wien beitrug, Anm.), nahmen jene gegen Leib und Leben um 13,7 % zu", erläuterte Gorbach.

"Angesichts dieser Steigerung, fordert die FPÖ die Einführung von verpflichtenden DNA-Proben und eine verbesserte Vernetzung innerhalb der EU, sowohl um straffällige Asylwerber rascher identifizieren zu können, als auch mehrfache Asylanträge unter verschiedenen Identitäten eindeutig zuzuordnen und abschlägig beurteilen zu können. Experten berichten von unerträglichen Zuständen in diversen Asylämtern, Meldebehörden und im Exekutivbereich, wonach rasch effektive Maßnahmen eingeführt werden müssen, um die Sicherheit für die österreichische Bevölkerung gewährleisten zu können", schloss Gorbach und kündigte dabei an, dies ebenfalls beim bevorstehenden von der FPÖ initiierten Sicherheitsgipfel zu thematisieren. (Schluss bxf)

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