Gorbach begrüßt VA TECH-Übernahme durch Siemens

Gute Privatisierungslösung für Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort Österreich

Wien (OTS) - "Ich bin froh, dass die größte Übernahme in der österreichischen Industrie, nämlich die Übernahme der VA TECH von über 90% der Aktien durch Siemens Österreich gelungen ist. Das anfangs umstrittene Kaufangebot wurde durch die Nachbesserung auf 65 Euro pro Aktie, offenbar von einer Mehrheit akzeptiert und war letztlich ausschlaggebend für die Annahme des Angebotes durch die Aktionäre. Für die 17.000 Mitarbeiter der VA TECH stellt der profitable Weltkonzern Siemens sicher die beste Lösung für die Privatisierung der VA-Tech auf österreichischem Wege dar. Angesichts der von Siemens Österreich abgegebenen Jobgarantie für das Elin Werk in Weiz für die Dauer von 18 Monaten und Standortgarantien für andere VA TECH Betriebe, sind auch die betroffenen Mitarbeiter für diesen Zeitraum abgesichert. Dies zeigt deutlich das Verantwortungsbewusstsein von Siemens, wenn es um die Sorgen der Mitarbeiter geht", freut sich Vizekanzler Bundesminister Hubert Gorbach über die gelungene Übernahme.

Insgesamt habe Gorbach immer schon den Unternehmenskauf durch Siemens Österreich als eine der besten österreichischen Lösungen zur schritt weisen Rückziehung des Aktionärs ÖIAG begrüßt. "Von einem Konzern wie Siemens, der bereits sehr lange in Österreich verwurzelt ist, wird die VA TECH in Bezug auf Wirtschaftswachstum massiv profitieren", meinte Gorbach heute. Da die VA TECH als Mischkonzern gelte, werde es in den überschneidenden Bereichen, wie den Bau von Wasserkraftwerken, sicher sinnvolle Auflagen der Wettbewerbsbehörde geben. Im Vordergrund werden die Synergien in den neuen EU-Mitgliedsländern stehen, was gemeinsam besser gelingen wird. Mittels Produktivitätssteigerung können Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.

Durch die Marktführerschaft von Siemens in etlichen Bereichen, durch ständige Innovation an Technologien und Investitionsbereitschaft, können Arbeitsplätze nicht nur gehalten, sondern sogar erhöht werden. "Die freie Marktwirtschaft ist noch immer der Garant für Wachstum, was der Staat in Form der ÖIAG als Aktionär kaum sein kann", betonte Gorbach abschließend. (Schluss bxf)

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