FSG-Haager: "Ältere werden immer ärmer"

Unterstützen SP-Forderung nach zusätzlicher Teuerungsabgeltung

Wien (FSG) - "Die älteren Menschen werden immer ärmer. Die mickrige Pensionsanpassung, mit der die PensionistInnen von der Regierung abgespeist werden, reicht bei weitem nicht aus, um die ständig steigenden Lebenskosten wett zu machen", sagt Christine Haager, Vorsitzende der FSG-PensionistInnen. Sie unterstützen die Forderung von SPÖ und Pensionistenverband nach einer zusätzlichen Teuerungsabgeltung sowie einer Erhöhung des Ausgleichszulagenrichtsatzes. Haager erneuert auch die Forderung nach einer Negativsteuer für PensionistInnen: "PensionistInnen zahlen auch Krankenversicherung. Es ist eine massive Ungerechtigkeit, dass sie von der so genannten Negativsteuer nicht profitieren können."++++

"Der vergangene Woche vorgestellte Sozialbericht hat aufs Neue bewiesen, wie es um die soziale Lage Österreichs bestellt ist: fast eine halbe Million Menschen sind arm - und das in einem Land, das als eines der reichsten Länder der Welt gilt", so Haager. Ein besonders hohes Armutsrisiko hätten PensionistInnen, insbesondere allein stehende ältere Frauen. 230.000 Menschen sind laut Sozialbericht auf die Ausgleichszulage angewiesen. "Die soziale Schieflage ist eine erbärmliche Bilanz für diese Regierung. Es kann nicht sein, dass in Österreich im Jahr 2005 Heizen und Grundnahrungsmittel zu Luxusgütern für ältere Menschen werden. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf", so Haager abschließend.

FSG, 10. Februar
2005
Nr. 6

Rückfragen & Kontakt:

FSG Presse
Ernst Weber
Telefon: (01) 534 44/222 DW
Fax: (01) 533 52 93

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001