Martinz: Hypo-Millionen nicht verpulvern

Mit dem Zukunftsfonds nicht Löcher stopfen, sondern Kapital für nächste Generation sichern

Klagenfurt (OTS) - Morgen, Freitag, entscheidet die Kärntner Landesholding über den Zukunftsfonds. "Daher appelliere ich an die Entscheidungsträger, die angekündigten 500 Millionen Euro - das sind 6,8 Milliarden Schilling - für nachhaltige Projekte zu verwenden. Kärnten braucht Impulse, die auf nächste Generationen Auswirkungen haben", so LR Josef Martinz. Es dürfe das zu erwartende Kapital nicht für Eintagsfliegen in den Wind geschossen werden. "Es ist verwerflich, dass die FP-SP-Koalition beschlossen hat, 200 Millionen Euro davon zum Abdecken von Schulden aus vergangenen Tagen zu verwenden. Das Vermögen der Kärntnerinnen und Kärntner darf nicht verpulvert werden", sagt Martinz. Es gebe viele Bereiche, in welchen Kärnten enorm aufzuholen habe.

Die Dotierung des Technologiefonds sei bis heute nicht erfolgt. "Der Technologiefonds ist im Dezember 2004 ausgelaufen. Bis heute gibt es lediglich eine Ankündigung der Koalition, aber kein Geld, damit Kärnten in diesen wichtigen Bereich weiter investieren und Arbeitsplätze schaffen kann", berichtet Martinz. Weiters habe die Pisa-Studie belegt, wie dringend notwendig Investitionen in die Bildung seien. "Hier geht es um unsere Jugend, die jede Investition in die Zukunft rechtfertigt", so Martinz.

Nicht nur der Zentralraum könne vom Zukunftsfonds profitieren. "Einen Schwerpunkt müssen wir auf den ländlichen Raum legen", fordert Martinz. Die Abwanderung müsse gestoppt werden, dafür seien Investitionen in den Gemeinden dringend zu tätigen.

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