RSO Wien im Februar: Liederabend mit Thomas Hampson und Konzert mit Schlagzeugerin Evelyn Glennie

Wien (OTS) - Drei Konzerte gibt das Radio-Symphonieorchester Wien
im Februar: bei der "Klassischen Verführung" (16.2., RadioKulturhaus) steht Prokofieffs "Romeo und Julia" auf dem Programm, am 18. Februar (Wiener Konzerthaus) ist Evelyn Glennie als Schlagzeugsolistin zu erleben und am 27. Februar geben Bariton Thomas Hampson und das RSO im Wiener Konzerthaus den Liederabend "I hear America singing".

Kein Werk der jüngeren Musikgeschichte hat es zu solcher Popularität gebracht wie Sergej Prokofieffs Ballettmusik "Romeo und Julia", in der farbenprächtig und ausdrucksstark Shakespeares unvergängliche Liebestragödie nacherzählt wird. Wilhelm Sinkovicz und die Musiker des Radio-Symphonieorchesters Wien analysieren das Werk, danach ist es in voller Länge zu hören. Es spielt das RSO Wien unter der Leitung von Yutaka Sado, der an diesem Tag sein RSO-Debüt gibt. Die "Klassische Verführung" am 16. Februar im RadioKulturhaus beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 sendet den Konzertmitschnitt am 7. März (10.05 Uhr). In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt.

Zwei Tage später, am 18. Februar, gastiert das RSO im Wiener Konzerthaus (Beginn: 19.30 Uhr), am Pult steht wieder Yutaka Sado. Der junge Japaner, ehemaliger Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa, dirigiert drei Tänze aus Bernsteins "On the Town" (1949 mit Gene Kelly und Frank Sinatra verfilmt), das Schlagzeugkonzert "Rapture" des Amerikaners Michael Torke und eine Suite aus Prokofieffs "Romeo und Julia". Schlagzeugsolistin ist Evelyn Glennie. Mehr als 90 Konzerte und Solowerke für Schlagzeug wurden speziell für sie komponiert - sie feiert Triumphe auf der ganzen Welt, hat sich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Rhythmus und Leben beschäftigt, über sie wurden Filmdokumentationen, Essays und wissenschaftliche Berichte verfasst. Mit dem RSO spielt die Schottin die Österreichische Erstaufführung von Torkes "Rapture", ein Stück, das alle Möglichkeiten der unterschiedlichen Schlagzeug-Instrumente ausnützt. Ö1 sendet den Konzertmitschnitt am 11. März ab 19.30 Uhr.

"I hear America singing" mit Thomas Hampson

Bei den Salzburger Festspielen 2001 erregte Bariton Thomas Hampson Aufsehen durch die ungewöhnliche Programmierung seiner Liederabende. "I hear America singing" war der Titel einer Reihe, in der er Vertonungen amerikanischer Lyrik präsentierte. Der Titel stammt aus einem Text des amerikanischen Dichters Walt Whitman. Hampsons Programm steht für eine interessante Begegnung mit Unbekanntem - "die alte und die neue Welt im Dialog, auf der Suche nach der Seele der weltumfassenden Gemeinschaft des 21. Jahrhunderts", wie der Bariton dazu anmerkt. Nun findet diese Reihe ihre Fortsetzung im Wiener Konzerthaus. Am 27. Februar - Beginn: 19.30 Uhr - geben Thomas Hampson und das RSO Wien ein Konzert, bei dem amerikanische Lieder für Bariton und Orchester von Charles Ives, John Adams, Samuel Barber, Aaron Copland, William Grant Still, Samuel Coleridge Taylor und Tobias Picker auf dem Programm stehen. Am Pult des RSO steht erstmals der amerikanische Dirigent John Axelrod. Der Konzertmitschnitt ist in Ö1 am 13. März ab 19.30 Uhr zu hören. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter:
http://rso-wien.ORF.at (ih)

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