VP-Prochaska: "Heer bleibt in Wien"

Kassandrarufe tragen nicht zur Sicherheit in Wien bei

Wien (VP-Klub) - Zu einer Aussendung eines FP-Abgeordneten, in welcher der Abzug aller Bundesheer-Verbände aus Wien angekündigt wurde, erklärte der ÖVP Wien Wehrsprecher LAbg. Johannes Prochaska, dass dies wohl einen Überfluss an Phantasie beweise, nicht aber den Tatsachen entspräche.

"Bei allen notwendigen Strukturreformen, die selbstverständlich auch Standortfragen umfassen, wird das Bundesheer in allen Bundesländern stationiert bleiben - und in Wien sicher nicht nur durch das Ministerium. Schließlich wäre es undenkbar, dass DIE Repräsentationseinheit der Republik, die GARDE, für jeden Anlassfall eigens antransportiert werden müsste", betont Prochaska. So bedeutet auch die von der FP an die Wand gemalte "Entmilitarisierung Wiens" einen Schritt in die falsche Richtung, weil dies zu einer unausgewogenen und unökonomischen Verteilung der militärischen Einrichtungen führen müsste - also zu einem der Ziele der Reform diametral in Widerspruch stünde.

"So sehr es erfreulich ist, dass der frühere stellvertretende Kabinettschef des ehemaligen FP-Verteidigungsministers seine allerdings reichlich späte Liebe zum Standort Wien entdeckt, ist niemandem mit Kassandrarufen und Schaumschlägereien gedient, am wenigsten der Landesverteidigung und dem Wiener Interesse an Sicherheit", schloss Prochaska.

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