Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV): Wirtschaftskammer Wien braucht mehr Unternehmerinnen

Präsentation der SWV-Kandidatinnen zur Wirtschaftskammerwahl 2005

Wien (OTS) - Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien präsentiert heute im Beisein von STRin. Mag.a Renate Brauner, Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, die Kandidatinnen zur Wiener Wirtschaftskammerwahl 2005. Der SWV nominiert für die bevorstehende Wirtschaftskammerwahl vom 12. bis 15. März 2005 in Wien in jeder zu wählenden Sparte mindestens 33 Prozent Frauen. Sie sollen zukünftig die Interessen der Unternehmerinnen in der Wirtschaftskammer Wien vertreten. "Ein Drittel der Wiener UnternehmerInnen sind Frauen. Da ist es ja nur mehr als selbstverständlich, dass sie auch von mindestens einem Drittel Unternehmerinnen in der Wiener Wirtschaftskammer vertreten werden. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien leistet seinen Beitrag dazu", so LAbg. Fritz Strobl, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien.

Von den 99.854 Wiener UnternehmerInnen sind rund ein Drittel Frauen selbstständig tätig. Die meisten von ihnen leiten Klein- und Mittelbetriebe oder sind als Einpersonenunternehmerinnen tätig. "Wir haben im vergangenen Jahr gemeinsam mit SORA eine Studie zur Erhebung von Bedürfnissen von Wiener Unternehmerinnen in Auftrag gegeben. Daraus resultiert, dass Unternehmerinnen unter wesentlich größeren Belastungen leiden als ihre männlichen Kollegen. Zwei Drittel der Wiener Unternehmerinnen mit Klein- und Mittelbetrieben haben Kinder, 67 % davon betreuen diese tagsüber oft selbst.

Dahingehend steht nur ein knappes Drittel der Partner untertags für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Es besteht aufgrund der Doppelbelastung dringender Handlungsbedarf, denn Frauen sind nach wie vor massiv benachteiligt", bedauert Strobl.

Bisher haben 16 Unternehmerinnen (von insgesamt 139 Delegierten zum Wirtschaftsparlament) ihre Kolleginnen im Wiener Wirtschaftsparlament vertreten. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien hatte bislang schon einen wesentlich höheren Frauenanteil als vergleichsweise der ÖVP-Wirtschaftsbund und der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender. Mit der Wirtschaftskammerwahl 2005 soll dieser aber noch eindeutig größer werden. "Frauen haben einen bedeutenden Anteil an der Wiener Wirtschaft. Sie brauchen einen ungeheuren unternehmerischen Mut, denn ihnen werden viel mehr Steine in den Weg gelegt als ihren männlichen Kollegen. Als Beispiele dafür sind die Doppelbelastung bei Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, sowie die viel schlechteren Chancen Kredite zu erhalten, zu nennen", so STRin Mag.a Renate Brauner, Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen.

Fritz Strobl präsentierte nachfolgende Spitzenkandidatinnen, die sich im Namen des SWV für die Interessen der Unternehmerinnnen einsetzen werden:

  • Christa Ornest für das Gewerbe und Handwerk
  • Katharina Schinner und Claudia Rosenberger für den Handel
  • Katarina Edelböck für Transport und Verkehr
  • Martina Haslinger für Tourismus und Freizeitwirtschaft und
  • Mag.a Güldane Altan und Eva Maria Artner für Information und Consulting

"Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass Frauen die Wahlfreiheit haben, jenen Beruf zu ergreifen, der ihnen entspricht. Es freut mich sehr, dass so viele Frauen den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, ihre Ideen verwirklichen und - und das ist ganz wesentlich -wirtschaftlich erfolgreich arbeiten und leben können. Der SWV unterstützt sie. Umso mehr Unternehmerinnen zur Wahl gehen und die sozialdemokratischen Kandidatinnen mit ihrer Stimme unterstützen, umso lauter wird die Stimme der Frauen in der Wiener Wirtschaftskammer sein", ist sich Brauner sicher.

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