SP-Haider zu Kriminalität: Aufklärung bricht in Oberösterreich noch weiter ein

Tüchtige Exekutive leidet unter Personalmangel - Bundesregierung lässt sie im Stich

Linz (OTS) - Die Aufklärungsquote liegt in Oberösterreich laut Bundesministerium für Inneres aktuell nur mehr bei 48,2 Prozent. "Obwohl die tüchtigen Exekutivbeamten in Oberösterreich mit vollstem Einsatz arbeiten, wofür ihnen unser Dank gebührt, bricht die Aufklärungsquote weiter ein. Wurden im Jänner 2004 noch 50 Prozent der angezeigten Delikte geklärt, waren es im Jänner 2005 nur mehr 48,2 Prozent. Die Ursache dafür ist der von der schwarz-blauen Regierung verursachte und seit Jahren nicht beseitigte Personalmangel der Exekutive, die damit bei der Bekämpfung der Kriminalität im Stich gelassen wird", kritisierte heute Oberösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider.

Noch 1999 unter einem SP-Innenminister lag die Aufklärungsquote in Oberösterreich bei 60 Prozent. Jetzt kann nicht einmal mehr jedes zweite Delikt geklärt werden.
Das Hauptproblem liegt nach wie vor im Bereich der Eigentumskriminalität. Dort bleiben etwa bei den Einbrüchen sogar vier von fünf Fällen ungeklärt.

"Gerade diese Delikte können aber nur durch mehr Prävention sowie verstärkte Streifen und Aufklärungstätigkeit wirksam bekämpft werden", ergänzte Erich Haider.
"Die SPÖ sagt ganz klar: Auf Kosten der Sicherheit darf keinesfalls mehr gespart werden! Im Gegenteil, es muss wieder eine Sicherheitsmilliarde für die Kriminalitätsbekämpfung geben. Ich erneuere daher meine Einladung an Innenministerin Prokop, gemäß der Vereinbarung zwischen dem Land OÖ und der Bundesregierung zu einem Sicherheitsgespräch nach Oberösterreich zu kommen. Ziel muss es sein, wesentlich mehr Personal für die oö. Exekutive zu bekommen. Bisherige Neuaufnahmen sind zwar zu begrüßen, sind aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen", machte Erich Haider klar.

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