Tauschitz: Kärnten versinkt im Korruptionssumpf

Haiders "Modell Kärnten" wird auf allen Fronten zum Fall für den Staatsanwalt

Klagenfurt (OTS) - Nach dem Skandal um die Seebühnengesellschaft, der bereits Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, eine Beschlagnahme der Buchhaltung durch die Kriminalpolizei, eine Prüfung des Landesrechnungshofes und die Einrichtung eines - heute erstmals tagenden - Untersuchungsausschusses des Kärntner Landtags zur Folge habe, gerate nun das Klagenfurter EM-Stadionprojekt zum Kriminalfall. LAbg. Stephan Tauschitz: "Die wichtigsten Projekte Kärntens versinken in einem Sumpf aus Korruption und Amtsmissbrauch. Es ist eine Schande, was unter Landeshauptmann Haider aus Kärnten geworden ist. Über Österreich lacht die Sonne, über Kärnten die ganze Welt." Deshalb werde er sich mit ganzer Kraft für eine lückenlose, transparente Aufklärung im Rahmen des Untersuchungsausschusses zur Seebühnengesellschaft einsetzen, betonte Tauschitz: "Mich interessiert besonders, wie es ein vernichtendes Gutachten eines Wirtschaftsprüfers und einen eingeschränkten Prüfungsvermerk eines Steuerberaters und Buchprüfers geben kann, und nach ein paar Tagen intensiven Nachdenkens durch andere Experten kommen statt Millionenschulden plötzlich Überschüsse heraus. Als praktizierender Katholik hatte ich immer schon ein spezielles Verhältnis zu Wundern." Dass die Koalition den U-Ausschuss in trauter Eintracht gegen sich selbst führe, sei ein weiterer Beweis, dass sich Kärnten unter der FPÖ-Herrschaft zur Bananenrepublik entwickle. Tauschitz: "Gemeinsam mit dem Vertreter der Grünen, Holub, werden wir der Koalition genauestens auf die Finger schauen."
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