Darabos bekräftigt Forderung nach Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienst

Mehrheit der Bevölkerung unterstützt Modell der SPÖ

Wien (SK) "Offenbar ist die SPÖ nunmehr die einzige Partei, die für eine tatsächliche Gleichstellung von Zivil- und Präsenzdienst ist", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Wie Darabos am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte, werde sich die SPÖ weiterhin für ein gerechtes Zivildienst-Modell einsetzen, das sowohl finanziell mit 658 Euro Grundentgelt als auch von der Dauer her mit sechs Monaten plus der Möglichkeit, um drei Monate freiwillig zu verlängern, eine Gleichstellung mit dem Wehrdienst vorsieht. ****

Das Modell der SPÖ sei gerecht, weil es die unverzichtbare
Leistung der Zivildiener für die Gesellschaft anerkenne und auch finanzierbar sei, stellte Darabos fest. Das SPÖ-Modell entspreche zudem auch dem mehrheitlichen Wunsch der ÖsterreicherInnen: Laut einer "market"-Umfrage sprechen sich 52 Prozent der Bevölkerung für eine Angleichung des Zivildienstes an den Präsenzdienst, also für die Reduzierung auf sechs Monate, aus. Abschließend erneuerte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer das Angebot der
SPÖ, auf die parlamentarische Zwei-Drittel-Mehrheit beim Zivildienst zu verzichten. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer
plädierte außerdem neuerlich dafür, dass die Abstimmung im Parlament über die Zivildienstreform geheim erfolgt. (Schluss) ps

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