Schweisgut zur Ferienordnung: Gehrer hat bereits gehandelt

Antrag auf Verschiebung müsse aber aus den Bundesländern eingebracht werden

Wien, 7. Februar 2005 (ÖVP-PK) Verwundert zeigte sich heute, Montag, ÖVP-Tourismussprecher Abg.z.NR Johannes Schweisgut bezüglich den Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch hinsichtlich der Ferienordnung. Schweisgut erklärte, dass die Semesterferien vom Bildungsministerium nur verlegt werden können, wenn das betroffene Bundesland und der Landesschulrat eine
Verlegung beantragen. Ein entsprechender Antrag wurde jedoch von keinem Bundesland eingebracht. Der Antrag müsse auch frühzeitig erfolgen, um den Eltern und Betrieben eine entsprechende Planungsfrist zu geben. Eine Verlegung der Semesterferien 2005 hätte bis Ende Dezember 2003 beantragt werden müssen. Wenn Verschiebungsanträge rechtzeitig gestellt würden, "werden diese auch genehmigt, wie ein entsprechendes Beispiel in Vorarlberg zeigt". ****

Auf Initiative der Bildungsministerin hätten bereits verschiedene Koordinationssitzungen stattgefunden, an denen Vertreter der Länder, der Landesschulräte, der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer teilnahmen. Im September wurde festgehalten, dass 2006 kein Bedarf an einer Verschiebung der Semesterferien bestehe. Vorbereitend für 2007 informierte das Bildungsministerium bereits über die vorliegenden Semesterferientermine der europäischen Staaten 2007. Schweisgut wies auch darauf hin, dass wegen der
vielen Warnungen vor einem Gedränge in der Ferienwoche gerade das Gegenteil davon eingetroffen sei. In vielen Orten seien laut Aussagen der Tourismusvertreter in den Bundesländern noch Kapazitäten frei. Deshalb sei es vernünftig, sich mit Überbuchungsankündigungen zurückzuhalten, so Schweisgut abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004