Amon: ÖAAB für langfristige Absicherung der Pflegekosten

ÖAAB und Seniorenbund einig bei Ablehnung einer kapitalmarktfinanzierten Pflegeversicherung

Wien (OTS) - Der ÖAAB teile die ablehnende Haltung des Österreichischen Seniorenbundes zu einer kapitalmarktfinanzierten Pflegeversicherung. "Vielmehr soll eine solche Versicherung, sollte sie eingeführt werden, umlagefinanziert sein. Wenn es beispielsweise eine eigene, umlagefinanzierte, Versicherung für Risikosportarten gibt, wenngleich nicht beachtet wird, ob jemand eine Risikosportart ausübt oder nicht, ist es auch legitim darüber nachzudenken, dass man für den wichtigen Bereich der Pflege ebenfalls eine umlagefinanzierte Versicherung einführt", sagte heute, Montag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon.

Unbestritten sei, nicht zuletzt aufgrund der demographischen Entwicklung, dass die Frage der Finanzierung der Pflegekosten von einer verantwortungsvollen Politik unbedingt angedacht werden müsse. Der ÖAAB beschäftige sich mit diesem Thema intensiv im Rahmen der "plattform21", der Zukunftsplattform des ÖAAB. "Der Bedarf an einer qualifizierten Pflege wird in der Zukunft dramatisch zunehmen. Dass heißt, man muss sich die Frage stellen, wie man dieser enorm hohen finanziellen Herausforderung begegnen kann", so der ÖAAB-Generalsekretär weiter. Dabei sei aber offen, ob eine solche Pflegeversicherung das derzeitige Pflegegeld einmal ablösen soll oder nicht.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Bundesleitung
PR & Kommunikation
Tel.: 01 40 141 224
Fax: 01 40 141 229
E-Mail: presse@oeaab.com
www.oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001