Integration im Kindergarten - SP-Vettermann: "Jede Unterstützung des Bundes willkommen!"

Bisherige Politik des Bundes leider anders - System der Begleitlehrer ausgehungert

Wien (SPW-K) - "Jede Unterstützung des Bundes in Sachen
Integration ist der Stadt Wien willkommen, in diesem Sinne ist die Ankündigung von Innenministerin Prokop erfreulich", reagierte heute der Bildungssprecher der SPÖ-Wien, Gemeinderat Heinz Vettermann, auf Aussagen der Innenministerin in der Zeitung "Die Presse". "Allerdings sieht die bisherige Politik von Schwarz-Blau in dieser Frage anders aus: Das bewährte System der Begleitlehrer wird vom Bund systematisch ausgehungert. Die Förderung von Integration im Bildungsbereich wird nicht unterstützt." ****

In Wien beginne Integration schon jetzt im Kindergarten, so Vettermann. "Wenn Innenministerin Prokop uns dabei unterstützen will, wir sind dafür!" In den städtischen Kindertagesheimen würden Kinder mit deutscher und nicht-deutscher Muttersprache in gemeinsamen Gruppen von je einer deutschsprachigen KindergartenpädagogIn und einer HelferIn betreut. "Gerade bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache ist das Erlernen der deutschen Sprache eine wichtige Voraussetzung, um soziale Integration und Anerkennung zu erfahren."

Zusätzlich würden in den städtischen Kindertagesheimen jährlich -2004 waren es 8.000 - alle vierjährigen und sprachauffälligen Kinder von Sprachheilpädagoginnen auf Sprach- und Sprechfähigkeit überprüft. "Falls Bedarf besteht - und das war bei 500 Kindern der Fall - werden sie rechtzeitig zwei Jahre vor Schuleintritt entsprechend gefördert", so Vettermann abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
Mobil: 0664 826 84 31
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003