SJÖ zu Zivildienst: Gleichstellung ohne Wenn und Aber!

Sozialistische Jugend fordert Interessenvertretung für Wehr- und Zivildiener

Wien (SK) Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fordert eine absolute Gleichstellung der Wehr- und Zivildienstdauer auf sechs Monate. "Wenn FPÖ und ÖVP für das Weiterbestehen der Ungleichbehandlung von Wehr- und Zivildienern sind, dann sollen sie das offen sagen. Sie sollten aber endlich damit aufhören, den Wert des Zivildienstes für die Gesellschaft in den Himmel zu loben, während sie gleichzeitig die Rechte der Zivildiener mit Füßen treten. Diese Heuchelei ist unerträglich", so Dvorak am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Weiters fordert Dvorak eine instutionalisierte Interessenvertretung für Wehr- und Zivildiener, um diese nicht länger zum Spielball politischer und ökonomischer Interessen zu machen: "In der Diskussion um die Zwangsdienste kommen in der Regel die Rechte der Betroffenen zu kurz. Die jüngsten Skandale beim Bundesheer sowie die Ausbeutung der Zwangsdiener machen deutlich, dass nur die Betroffenen selbst für ihre Rechte eintreten können. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum junge Menschen, die derzeit ihren Dienst für acht bis zwölf Monate ableisten, nicht denselben Schutz genießen, wie andere werktätige Menschen auch." (Schluss) ps/mm

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