Zivildienst: Darabos bietet Verzicht auf Zwei-Drittel-Mehrheit an

"Es liegt an der ÖVP, Gerechtigkeit herzustellen"

Wien (SK) "Die ÖVP muss die Karten auf den Tisch legen: will
sie die Ungerechtigkeiten zwischen Zivil- und Präsenzdienern einzementieren, oder ist sie bereit, das SPÖ-Modell sechs Monate plus drei freiwillige Monate mitzutragen", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. Das SPÖ-Modell entspreche auch dem mehrheitlichen Wunsch der ÖsterreicherInnen; laut "market" sprechen sich 52 Prozent für eine Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate aus. Darabos betonte, dass die SPÖ auf jeden Fall einen Gesetzesantrag auf eine tatsächliche Gleichstellung von Zivil- und Wehrdienst einbringen werde. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer bekräftigte auch das Angebot der SPÖ, auf die parlamentarische Zwei-Drittel-Mehrheit beim Zivildienst zu verzichten. ****

Das Modell der SPÖ sei gerecht, weil es die unverzichtbare Leistung der Zivildiener für die Gesellschaft anerkenne und es sei finanzierbar, stellte Darabos fest. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer plädierte zudem dafür, dass die Abstimmung im Parlament über die Zivildienstreform geheim erfolgt. Dadurch könnten ohne Fraktionszwang persönliche Einstellungen im Abstimmungsverhalten der Abgeordneten zum Ausdruck gebracht werden. Es gebe jedenfalls aus der ÖVP Signale in Richtung einer wirklichen Gleichstellung Zivildienst und Wehrdienst, so Darabos abschließend. (Schluss) se/ps

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