Landtag: Einstimmiger Beschluss: Bad Saag bleibt in öffentlicher Hand

Vouk: Erfolg für die Bevölkerung - Ankäufe von Seegrundstücken könnten in Kärnten schon bald über die Motorbootsteuer erfolgen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Sozialdemokraten konnten ihren Antrag, der vorsieht Bad Saag auf Dauer für alle Kärntnerinnen und Kärntner als öffentliches Bad zu erhalten, einstimmig im Landesparlament durchsetzen.

Damit haben wir den Grundstücksspekulanten nicht nur im Ausschuss, sondern auch im Hohen Haus endgültig die ‚Rote Karte’ gezeigt", freut sich Tourismussprecher LAbg. Ferdinand Vouk (S). "Unser Ziel ist es, dass die Kärntnerinnen und Kärntner wieder soviel öffentlichen Seezugang erhalten wie nur möglich", so Vouk. Mit der einstimmigen Durchsetzung des SP- Antrages im Hohen Haus sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen.

Die SPÖ weiss auch, wie solche Ankäufe künftig mitfinanziert werden könnten Vouk verwies in diesem Zusammenhang auf einen Antrag der Kärntner Sozialdemokratie in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages. "Wir haben heute auch einen Antrag eingebracht, der eine Zweckwidmung der Motorbootsteuer für den Ankauf von Ufergrundstücken vorsieht", so Vouk. Der SP-Antrag soll demnächst im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen, Infrastruktur, Wohnbau und Verkehr behandelt werden.

Wie bekannt, wurde seinerzeit das Bad Saag vom Land Kärnten angekauft und in weiterer Folge an die Stadt Klagenfurt, respektive die Stadtwerke, übertragen. Dies mit der (befristeten) Auflage, Bad Saag als öffentliches Bad zu betreiben. Die Stadtwerke Klagenfurt waren nicht mehr bereit, Bad Saag als öffentliches Bad weiter zu betreiben, private Interessenten hatten schon ihr Kaufinteresse - im Falle einer Umwidmung - bekundet.

Rückfragen & Kontakt:

Mario Wilplinger
Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76, Fax: 0463/577 88 86
mario.wilplinger@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90004