Kopietz: Besonnenheit statt Scharfmacherei in der Drogenpolitik!

Wien (SPW) "Besonnenheit, nicht Scharfmacherei muss die Devise einer verantwortungsvollen Drogenpolitik sein. Der Schutz der Menschen steht im Vordergrund, ihre Ängste und Sorgen gilt es ernst zu nehmen und darauf entsprechend zu reagieren. Eine alleine auf Abschreckung hin ausgerichtete Drogenpolitik würde jedoch zu kurz greifen und deshalb setzt Wien gleichermaßen auf Prävention: Durch bewusstseinsbildende Maßnahmen und Hilfe für Süchtige. Besonnenheit heißt für uns, eine Balance zwischen diesen Prioritäten - der effektiven Strafverfolgung von Kriminellen, dem Schutz der Bevölkerung und Präventionsmaßnahmen - zu finden. Das ist der Weg, den Wien ganz bewusst und erfolgreich eingeschlagen hat", betonte am Donnerstag der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, LAbg. Harry Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

"Das Wiener Suchtpräventionsprogramm zielt darauf ab, größtmögliche öffentliche Sensibilisierung und langfristige Wirkung zu erzielen", stellte der Landesparteisekretär klar. Zu diesem Zweck sind spezielle Suchtpräventionsprogramme für alle Altersstufen -wissenschaftlich fundiert, bedarfsorientiert und nachhaltig -eingerichtet worden. Dabei sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern, Lehrer und Betriebe miteinbezogen, informierte Kopietz.

In Richtung einer effektiven Verfolgung von Drogendealern hielt der Landesparteisekretär fest: "Was wir brauchen, sind mehr Polizisten auf der Straße. Hier besteht jedenfalls Handlungsbedarf seitens des Bundes und Frau Prokop ist aufgerufen, sicherzustellen, dass die Exekutive ihren Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung bestmöglich nachkommen kann!"

Abschließend übte Kopietz scharfe Kritik an Wortmeldungen von FPÖ-Politikern zur Drogenproblematik: "Die Wiener SPÖ ist die politische Kraft für eine verantwortungsvolle und ausgewogene Drogenpolitik im Interesse der Wienerinnen und Wiener. Was wir ganz sicher nicht brauchen, ist eine überzogene Law and Order-Scharfmacherei. Aber wer keine politische Substanz mehr vorzuweisen hat, dem bleibt anscheinend nur dieses höchst bedenkliche Spiel mit bewusst irreführenden und manipulativen Behauptungen", so Kopietz abschließend. (Schluss) tr

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