Landesrätin Dr. Stöger fordert Erhaltung des Krankenhauses Sierning

Linz (OTS) - Während Spitals-Landesrätin Dr. Silvia Stöger für das Mühlviertel eine erfolgreiche Einigung bei der Spitalsreform durchsetzen konnte, stehen die Zeichen für die nächste Regionalkonferenz weit weniger gut. Bei dieser morgen stattfindenden Verhandlungsrunde geht es um die Versorgungsregion Pyhrn-Eisenwurzen, wobei das drohende Aus des Krankenhauses Sierning der Knackpunkt sein wird. "Ich werde vehementest auch um die Erhaltung dieses Spitals kämpfen", kündigt Stöger an.

Auch im Mühlviertel waren von der Pühringer-Spitalsreformkommission massive Einschnitte bei Betten (minus 75) und Stationen geplant. Stöger konnte das verhindern: Statt Streichungen gibt es nun insgesamt sogar einen Zuwachs von zwei Betten, die Erhaltung der Unfallchirurgie und den Start der Psychiatrie in Freistadt sowie die Sicherung der Kindermedizin und die Einrichtung der Akutgeriatrie in Rohrbach.

Bei der morgigen Regionalkonferenz Pyhrn-Eisenwurzen sorgt insbesondere das Krankenhaus Sierning für Konfliktstoff. Es soll offensichtlich jetzt sogar der radikalste Einsparschnitt der Pühringer-Reformkommission umgesetzt werden, nämlich das komplette Aus von Sierning als Krankenhaus. Als Ersatz wird ein medizinisch vidiertes Pflegezentrum angedacht. "Das lehne ich vehement ab. Das Krankenhaus muss erhalten bleiben und soll zum Zentrum für Altersmedizin für die gesamte Region werden. Dafür muss die Akutgeriatrie/Remobilisation massiv ausgebaut werden. Und auch eine internmedizinische Versorgung ist zu erhalten", bekräftigt Stöger.

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