Rübig: Forschungskooperation mit dem Balkan intensivieren

Spezifische Mittelbereitstellung im 7. Forschungsrahmenprogramm

Brüssel, 3. Februar 2005 (ÖVP-PD) "Die Förderung von wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung ist ein wesentliches Instrumente zum Ausbau der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kapazitäten. Das gilt nicht nur für die Europäische Union, sondern in besonderem Maße auch für die Länder des westlichen Balkan", sagte der EVP-EDE-Koordinator im Ausschuss für Industrie und Forschung, Dr. Paul Rübig, heute, Donnerstag, bei der Eröffnung der Konferenz zur Wissenschafts- und Forschungskooperation zwischen der EU und den Balkanstaaten im Europäischen Parlament. Seit 2003 läuft ein Aktionsplan der EU zur Unterstützung der Balkanstaaten in der Forschungskooperation, die heute im Europäischen Parlament stattfindende Konferenz diente der Bestandsaufnahme sowie der Vorbereitung der Weiterführung des Aktionsplans im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. ****

"In den vergangenen Jahren wurde durch Kontakte auf höchster politischer Ebene eine beeindruckende Dynamik auf dem Gebiet der Forschungszusammenarbeit erreicht. Die erzielten Erfolge haben für beide Seiten, sowohl für die Europäische Union als auch für die Länder des Balkans, einen spürbaren Nutzen gebracht. Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms wurden zufrieden stellend ausgenutzt. Jetzt gilt es, für das Folgeprogramm entsprechende Weichen zu stellen", betonte Rübig.

Der ÖVP-Europaparlamentarier forderte im Rahmen der Konferenz, an der neben dem slowenischen Forschungsminister auch der zuständige EU-Kommissar Jan Potocnik sowie Experten aus den Mitgliedstaaten und den Ländern des Westbalkan teilnahmen, eine spezifische Mittelzuweisung für die Fortführung des Aktionsplans im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms.

"Wir werden uns aber auch bemühen müssen, zwischen den Mitgliedstaaten selbst und den Balkanländern Themenbereiche für eine direkte Kooperation zu identifizieren", sagte Rübig. Besonders wichtig sei auch die verstärkte Einbindung der Industrie und der kleinen und mittleren Unternehmen in der Region in die Forschungsaktivitäten. "Es geht nicht allein um die Integration der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Balkanstaaten in das Europäische Forschungsnetzwerk. Es muss auch eine direkte Koppelung an Wirtschaft und Industrie geben, um aus einem gesteigerten Forschungsoutput auch eine entsprechende Wohlstandssteigerung für die Menschen in der Region ziehen zu können", sagte Rübig abschließend.

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