Martinz: Ausschuss-Vorsitz in Hände der Opposition

Untersuchungs-Ausschuss Seebühne: FPÖ tritt Flucht nach vorne an.

Klagenfurt (OTS) - Als klarer Fall für eine "Haltet-den-Dieb-Taktik" sei die Vorgangsweise der FPÖ in der heutigen Landtagssitzung zu werten. "Seit Bekanntwerden der undurchsichtigen Geldflüsse bei der Seebühne fordert die ÖVP lückenlose Aufklärung. Heute hat die FPÖ die Flucht nach vorne angetreten", sagt LR Josef Martinz anlässlich der Sitzung des Kärntner Landtages.
Die ÖVP habe den Antrag auf einen Untersuchungsausschuss angekündigt, damit die Geldflüsse innerhalb der Seebühnen-Gesellschaft endlich aus den Tiefen des Wörther Sees ans Licht kommen. Die FPÖ habe heute nun selbst den Antrag auf lückenlose Aufklärung des Seebühnen-Desasters gestellt. "Der Landeshauptmann will sich wieder das Mäntelchen von Robin Hood umhängen. Doch als Kulturreferent des Landes Kärnten ist er seit Bestehen der Seebühne für diese verantwortlich. Ein Abschieben der verfehlten Kulturpolitik auf Befehlsempfänger werden wir nicht zulassen", so Martinz.
Er, Martinz, fordere, den Vorsitz des Untersuchungsausschusses in die Hände der Opposition zu legen. "Es kann nicht sein, dass sich die Partei, die das Fiasko verursacht hat, selbst untersucht. Der Koalitonspartner, SPÖ, befindet sich in der Geiselhaft der FPÖ. Daher müsse die ÖVP als kontrollierende Kraft in der Landespolitik den Vorsitz des Untersuchungsausschusses übernehmen", so Martinz. Kärnten stehe mehrfach im Licht der Lächerlichkeit. Daher dürfe dieser Untersuchungsausschuß nicht zu einer weiteren Posse verkommen. "Es geht um die Aufklärung, wie hier mit Steuergeld umgegangen wurde. Das verlangt Transparenz pur", schließt Martinz. (Schluss)

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