Pkw-Maut ist für den ÖAMTC indiskutabel

Club lehnt Mehrbelastung für Autofahrer kategorisch ab

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der ÖAMTC lehnt die heute von Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka angedachten Überlegungen zur Einführung einer kilometerabhängigen Pkw-Maut ab. Die Autofahrer zahlen schon genug. Allein die technische Machbarkeit für die Einhebung einer solchen Maut darf nicht zum weiteren Griff ins Autofahrer-Börsel führen.

Die Pkw-Maut wäre eine extreme und zudem ungerechte Zusatzbelastung für Österreichs Autofahrer meint man beim ÖAMTC. Eine kilometerabhängige Pkw-Maut könnte nur durch erhebliche Reduktion der bestehenden Kraftfahrzeugabgaben wie Mineralölsteuer, Kfz-Steuer, Normverbrauchsabgabe oder Autobahnmaut fair ausgeglichen werden, verweisen die ÖAMTC-Experten. Schon bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.500 Kilometern pro Jahr würden bei Nichtausgleich mehrere hundert Euro jährlich durch eine Reduktion fixer Abgaben an Mehrkosten anfallen. Für Pendler entsprechend mehr.

Nach erfolgreicher Einführung der Lkw-Maut für den Schwerverkehr trägt dieser endlich einen Teil der verursachten Kosten, deswegen kann nicht wieder der Pkw-Verkehr zu dessen Querfinanzierung wie 'im alten Stil' beitragen. Damit stellt sich die Wirtschaftlichkeit des Systems selbst in Frage, sagen die ÖAMTC-Experten.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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