Kräuter zu ASFINAG: Hunderte Millionen Euro Schaden durch falsche Technologie-Politik!

Kukacka bringt mit Kuckucksei ASFINAG-Deal mit Europass zu Fall

Wien (SK) Als "sensationell" wertete SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die heutige Aussage von Verkehrsstaatssekretär Kukacka im Ö1 Mittagsjournal, dass es bis zum Jahr 2009 oder 2010 zu einer Umstellung auf satellitengestützte Bemautung kommen wird. "Damit ist klar, dass die österreichischen Vignettenzahler und Transportunternehmen sinnlos hunderte Millionen Euro für die katastrophale FPÖ Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der letzten Jahre zu bezahlen haben", so Kräuter am Donnerstag.****

Kräuter: "ÖVP-Kukacka hat FPÖ-Gorbach ein gewaltiges Kuckucksei gelegt. Jetzt steht fest, dass der Zehn-Jahres-Vertrag der ASFINAG mit der Autostrade das Ergebnis einer technologiepolitischen Fehleinschätzung ist. Der beabsichtigte Kauf der Europass durch die ASFINAG zum Anbieten des Mikrowellenmautsystems in den Nachbarländern ist eine Fehlinvestition, der Aufsichtsrat der ASFINAG kann das morgen vergessen."

Kräuter weiter: "Die veraltete Mikrowellentechnologie ist nach dem erfolgreichen Start der satellitengestüzten LKW-Bemautung in Deutschland in Zukunft nicht mehr marktfähig und wird in den neuen östlichen EU-Ländern nicht mehr zum Zug kommen. Forstinger, Gorbach und Co haben einen enormen wirtschaftpolitischen Schaden angerichtet, zum Handkuss kommen die Autofahrer, die Frächter und letztendlich die Konsumenten durch Steigerungen von Transportkosten."

Laut ASFINAG-Autostrade-Vertrag haben die heimischen Straßenbenützer jährlich 80 Millionen Euro an die Autostrade zu überweisen. "Der Vertrag ist auf zehn Jahre abgeschlossen. Da an Forstinger, Gorbach und Co. jede technologiepolitische Entwicklung der Europäischen Union spurlos vorbeigegangen sein dürfte, wurde nicht erkannt, dass aus Wettbewerbsgründen eine durch die EU verpflichtende satellitengestüzte Mauteinhebung schon vor Ablauf dieser Frist sehr wahrscheinlich ist. Für die FPÖ-Fehler des Jahres 2002 werden heimische Verkehrsteilnehmer spätestens im Jahre 2010 mit hunderten Millionen Euro bestraft werden", so Kräuter abschließend. (Schluss) up

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