SP-Wirtschaftsverband will frischen Wind in die Kammer bringen

Klein- und Mittelbetriebe statt große Konzerne fördern!

Linz (OTS) - Bei einer Pressekonferenz mit LH-Stv. Erich Haider präzisierten der bundesweite Spitzenkandidat für die Wirtschaftskammerwahl im März 2005, NR Dr. Christoph Matznetter und der oö. Spitzenkandidat BR Wolfgang Schimböck gemeinsam mit VertreterInnen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes ihre Vorstellungen, wie sie bei der Wirtschaftskammerwahl im März frischen Wind in die Kammer bringen wollen. "Wir wollen signalisieren, dass die SPÖ zu den Klein- und Mittelbetrieben und ihren UnternehmerInnen steht, weil diese Gruppe viele Arbeitsplätze zur Verfügung stellt und schafft. Sie leisten damit einen großen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Wirtschaftskraft in unserem Land", betonte Erich Haider und nannte als wesentliche Voraussetzung für die Qualität des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich auch den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Der Freie Wirtschaftsverband hat noch vor der Wahl seinen Namen in Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband geändert, um klar zu machen, dass die Sozialdemokratie auch für die Wirtschaft die besseren Angebote hat.

Klein- und Mittelbetriebe (KMU) brauchen eine starke Stimme in der Wirtschaftskammer, so die beiden Spitzenkandidaten, denn Schwarz-Blau helfe nur den Großen. Das Angebot des SP-Wirtschaftsverbandes an die KMU und Einpersonenunternehmen in Österreich: Steuern senken für Selbständige statt für Konzerne, die allgemeine Kaufkraft stärken, UnternehmerInnen sozial absichern. Die ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer mit Leitl an der Spitze ist Sprachrohr der Regierung und schadet mit der einseitigen Wirtschaftspolitik zugunsten der Großen dem Wirtschaftsstandort. "Steuergeschenke in Milliardenhöhe werden an Konzerne verteilt - Leitl stimmt zu. Klein-und Mittelbetriebe sind von Pleitewelle und Arbeitslosigkeit betroffen - Leitl tut nichts", zeigen die beiden Spitzenkandidaten auf.

Zwei Drittel der UnternehmerInnen kommen aus den Klein- und Mittelbetrieben. Sie tragen gemeinsam mit den unselbständig Erwerbstätigen die Hauptsteuerlast. Matznetter und Schimböck fordern daher eine deutliche Entlastung des Faktors Arbeit.

"Wir wollen aufsperren und nicht zusperren! Wenn es in den ländlichen Regionen keine Kasernen, keine Postämter, keine Bezirksgerichte mehr gibt, kleine Spitäler zugesperrt werden, dann hat das auch negative Auswirkungen für die regionale Wirtschaft, die regionale Wertschöpfung", so LH-Stv. Erich Haider. Die SPÖ kämpft vehement gegen diese Ausdünnung der ländlichen Regionen und hat sich damit auch bei vielen kleinen UnternehmerInnen klar positioniert.

Der sozialdemokratische Wirtschaftsverband sieht gute Chancen für ein positives Ergebnis bei der bevorstehenden WKO-Wahl, mit dem die Wirtschaftskammer dazu gebracht werden soll, mehr zu sein als eine zweite Industriellenvereinigung.

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