Ambrozy will bei Seebühne lückenlose Aufklärung

Scharfe Kritik der SPÖ und warnende Worte an den Koalitionspartner

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Vorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten, LHStv. Peter Ambrozy, sparte am Donnerstag im Kärntner Landtag nicht mit Kritik am Landeshauptmann und warnte die FPÖ:"Wir werden es nicht länger zulassen, dass wenn irgendwo im Land Unsinn gemacht wurde, in der Weise davon abgelenkt wird, dass andere erfolgreiche Institutionen wie das Stadttheater in den Dreck gezogen werden."

Die Seebühne sei ein Desaster besonderer Art, das nur beseitigt werden könne, wenn alle Mängel auf den Tisch kämen. Erst dann sei auch ein völliger Neustart möglich. "Hier kann sich auch die ÖVP nicht aus der Verantwortung stehlen", sagte Ambrozy und erinnerte daran, dass die Kärntner Volkspartei in der letzten Legislaturperiode bei allen Vorgängen rund um die Seebühne der FPÖ die nötigen Mehrheiten beschafft hatte. Der SP-Chef forderte auch, dass sich alle zusammensetzen und mithelfen, um für 2006 eine Bespielung der Seebühne zu ermöglichen, die qualitativ und wirtschaftlich sinnvoll ist und auch von touristischer Nachhaltigkeit geprägt.

LHStv. Peter Ambrozy betonte am Rande der Landtagssitzung, dass viele Zukunftsprojekte weit gediehen seien und es Ziel sein müsse, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Der SPÖ-Chef wies auf das größte Investitionsprogramm im Krankenanstalten- bzw. Gesundheitsbereich hin. So würden beim LKH Klagenfurt Neu bis 2008 an die 300 Mio. Euro umgesetzt werden, wobei die Wertschöpfung zu 90 Prozent im Land bleibe. Ambrozy: "Es ist daher durchaus gut, wenn im Landtag auch über die positiven Großprojekte gesprochen wird, damit die Bevölkerung auch Mut zur Zukunft haben kann und sieht, dass wir viel weiterbringen."

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