ÖBB Verkehrsinformation: Verspätungen und Streckensperren durch Schnee

Alle verfügbaren Mitarbeiter mobilisiert, auch Bundesheer hilft bei Schneeräumung

Wien (OTS) - ÖBB (Wien) - Neben Tausenden Mitarbeitern der ÖBB, die bereits die ganze Nacht durch in den verschiedenen Teilen Österreichs im Einsatz sind, unterstützt seit heute Früh das österreichische Bundesheer mit rund 120 Personen die ÖBB bei der Räumung von Bahnstrecken, die durch den massiven Schneefall in den letzten 24 Stunden zum Teil nicht mehr passiert werden können. Zur Zeit ist der Knotenbahnhof Selzthal in der Obersteiermark besonders betroffen. Aus allen Bereichen der ÖBB wurden Mitarbeiter zusammen gezogen, um die Einsätze wirkungsvoll zu bündeln. Vorrangiges Ziel ist dabei, auf den Hauptstrecken einen geregelten Bahnverkehr durchgehend sicher zu stellen. Die Wetterlage wird genau beobachtet. Die Maßnahmen und Einsätze werden von einer zentralen Koordinationsgruppe gesteuert.****

Massiver Einsatz von Mensch und Maschine

Rund 10.000 Mitarbeiter der ÖBB aus den unterschiedlichsten Bereichen wurden seit den Nachstunden kurzfristig mobilisiert, um die von den Schneemassen besonders betroffenen Bahnstrecken zu räumen und für den Bahnverkehr wieder passierbar zu machen. Eine Streckensperre gibt es zur Zeit im Knotenbahnhof Selzthal in der Steiermark aufgrund meterhohem Schnee und Lawinengefahr. In der Folge sind der Schoberpass, die Ennstalstrecke und die Pyhrnstrecke und die Strecke Obertraun - Stainach-Irdning in Teilbereichen unterbrochen. Verspätungen gibt es auf der Westbahn zwischen Wörgl und Bischofshofen und auf der Südbahn im Bereich Semmering von jeweils rund 30 Minuten.

60 Mitarbeiter des Bundesheeres unterstützen die ÖBB seit der Früh im Brixental in Tirol, weitere 60 am Semmering und Mürzzuschlag, weitere Mitarbeiter werden angefordert. Gegenwärtig liegt das Hauptaugenmerk darauf, einen regelmäßigen Bahnverkehr insbesondere auf der Westbahn und Südbahn durchgehend aufrecht zu halten und Maßnahmen auf Nebenstrecken zu setzen, wo dies die Wetterentwicklung und die Lawinengefahr zulassen.

Informationen über die einzelnen Zugverbindungen können Reisende im MobilitätsCallCenter unter 05 / 1717 bekommen, das die ÖBB personell aufgestockt haben. Die Informationen über die Befahrbarkeit der einzelnen Strecken werden regelmäßig aktualisiert und raschest möglich an neue Entwicklungen angepasst.

Neben der Anmietung von schweren Geräten von Bauunternehmen zur Räumung der Gleise und Zufahrtswege stehen die ÖBB auch im engen Kontakt mit den Wetterwarten. Dieserart wird versucht, eine vorausschauende Planung des Bahnverkehrs mit maximalen Kapazitäten sicher zu stellen.

(Fortsetzung)

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