FP-Schock fordert "Wiener Wirtschaftsbüros" in Osteuropa

Exportoffensive für Klein- und Mittelbetriebe

Wien (OTS) - Wien, 2005-02-02 (fpd) - Der Wirtschaftssprecher der FPÖ-Wien Stadtrat DDr. Eduard Schock fordert eine Exportoffensive Wiens in die Mittel- und Osteuropäischen Länder. Die Stadt Wien ist wirtschaftlich mit dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) zwar in Tokio und Hongkong präsent, in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern jedoch sehr wenig vertreten. Dabei ist dort das Wirtschaftswachstum doppelt so hoch wie in Westeuropa, macht Schock aufmerksam.

Daher fordert Schock die Einrichtung von "Wiener Wirtschaftsbüros" in Städten wie Pressburg, Prag, Budapest, Sarajevo, Zagreb, Laibach, Belgrad, Bukarest, Sofia, Krakau und Warschau. Diese sollen von der Stadt Wien, der Wiener Wirtschaftkammer und der Industriellenvereinigung gemeinsam betrieben werden. Die bestehenden Wien-Büros haben eher kommunikativen statt wirtschaftlichen Charakter. Die FPÖ will echte Wirtschaftsrepräsentanzen für Wien, um insbesondere Klein- und Mittelbetrieben Chancen zu eröffnen. In Moskau, Minsk und Kiew sind ebenfalls derartige Büros notwendig.

Die Aufgaben der "Wiener Wirtschaftsbüros" sollen die Intensivbegleitung beim Markteinstieg, Beobachtung und Bekanntmachung von öffentlichen Ausschreibungen oder die Organisation des Messeauftritts von Wiener Unternehmen sein. Steiermark und Niederösterreich haben hier die Vorreiterrolle. Im "Internationalisierungszentrum Steiermark" wurden die Kräfte zur Steigerung der steirischen Exportaktivitäten zusammengefasst. Die Wirtschaftsagentur "Ecoplus" startet für Niederösterreichische Unternehmen Exportoffensiven. Wien droht dabei den Anschluss zu verlieren, warnt Schock.

Die FPÖ-Wien wird ihr neues Wirtschaftsprogramm in den kommenden Monaten vorstellen. Die Tatsache, dass Wien unter Bürgermeister Häupl 35.000 Arbeitsplätze verloren hat und am Arbeitsmarkt seit Jahren Schlusslicht ist, kann nicht hingenommen werden. Wir werden der Tatenlosigkeit der SPÖ-Stadtregierung ein Programm für eine wirtschaftspolitische Offensive entgegensetzen, so Schock. (Schluss) lb/am

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