Markut: Über Kärnten lacht die Sonne, über Klagenfurt ganz Europa

Scharfe Kritik des SP-Klubobmannes am Chaos rund um Stadion und Wörtherseebühne in der Landeshauptstadt

Klagenfurt (SP-KTN) - - Hart ins Gericht ging am Donnerstag der Klubobmann der Kärntner Sozialdemokraten, Karl Markut mit der Stadtpolitik in Klagenfurt und insbesondere mit Bürgermeister Harald Scheucher (V). "Ich bin was die Entwicklungen beim Stadionbau in Klagenfurt betrifft in großer Sorge, denn was hier abläuft ist einfach unglaublich und völlig unverantwortlich", erklärte Markut und ergänzte: "Die schwarz-blaue Koalition in Klagenfurt ist Schuld daran, wenn über Kärnten die Sonne lacht, aber über Klagenfurt ganz Europa."

Zu den weiteren Plänen der Sozialdemokraten hinsichtlich der Seebühne bekräftigte Markut, dass die SPÖ Aufklärung in vollem Umfange verlange. "Bei der Seebühne rächt sich die vormals schwarz-blaue Koalition, die die volle Verantwortung für die Seebühne zu tragen hat. Es zeigt sich an diesem Beispiel, dass es gut ist, dass jetzt die Sozialdemokratie wieder das Heft in der Regierung in der Hand hat, denn wir werden nicht zulassen, dass in dieser Frage Dinge zugedeckt werden", so Markut.

Der Sozialdemokratische Klubobmann verwies aber auch auf zukunftsweisende Großprojekte in Kärnten wie den Bau des LKH neu und den Bau der Koralmbahn. "Das neue LKH wird bestehende Arbeitsplätze sichern und zahlreiche neue schaffen. Mit der Koralmbahn wird eine wichtige Verbindung zwischen Kärnten und dem Zentralraum Graz realisiert", so Markut. Auch den Neubau des Bahnhofes Lavanttal hob Markut als wichtigen Wirtschaftsimpuls hervor. Markut: "Diese Maßnahme wird dazu beitragen, wirtschaftlichen Aufschwung in einer Region Kärntens zu bringen, die es ohnehin nicht leicht hat zu bestehen."

Markut forderte einmal mehr einen Masterplan für Kärnten und sicherte eine neue Schwerpunktsetzung bei Forschung und Entwicklung zu. "Rund 20 Prozent des Zukunftsfonds sollen für Forschung und Entwicklung verwendet werden, damit Kärnten wieder die Nase vorne hat und die Zukunftschancen optimal nutzen kann", so der SP-Klubobmann. Alle Anstrengungen müssten ein klares Ziel verfolgen, so Markut:
"Arbeit und Einkommen für die Kärntnerinnen und Kärntner in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sichern und zu schaffen."

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