Sacher: Bürgermeister kämpfen völlig zu Recht um ihre Kasernen

Kritik der ÖVP-NÖ an den SPÖ-Stadtoberhäuptern Stadler und Dierdorf ist unverständlich

St. Pölten (SPI) - Seit Wochen erhitzt die Diskussion rund um die geplante Schließung von zahlreichen Kasernen die Gemüter. "Völlig zu Recht haben sich die Bürgermeister der größten Städte Niederösterreichs, Mag. Matthias Stadler aus St. Pölten und Traude Dierdorf aus Wiener Neustadt, mittels Resolutionen gegen die geplanten Schließungen der Kasernenstandorte ausgesprochen. Die Kasernen sind schließlich nicht nur aus Sicht der Landesverteidigung und des Katastrophenschutzes, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht ein wesentlicher Faktor für die Städte, Gemeinden und Regionen", unterstützt der Zweite Präsident des niederösterreichischen Landtages, LAbg. Ewald Sacher, die Forderung nach Beibehaltung der Kasernenstandorte. "Auch mir ist es für meine Region, den Bezirk Krems, wichtig, dass der Standort der 3. Panzergrenadierbrigade in der Kaserne Mautern nicht gefährdet ist, dafür setze ich mich auch ein", so Sacher weiter****

"Dass LH Pröll diese völlig berechtigen Bemühungen überhaupt kritisiert, ist in meinen Augen nichts als Spiegelfechterei und absolut unverständlich! Man kann doch nicht ernsthaft einem Bürgermeister das Recht verwehren, sich mit allen zu Gebote stehenden Mitteln für eine, für die Kommune so wichtige, Einrichtung einzusetzen", so Sacher weiter. "Eine derartige Resolution stellt ja schließlich keine Konkurrenz zu den Bemühungen des Landeshauptmanns dar, sondern ist vielmehr eine Unterstützung dieser Bemühungen. Jeder Bürgermeister, der sein Amt ernst nimmt, wird sich für die Infrastruktur seiner Gemeinde einsetzten. Auch in den ÖVP-Gemeinden wird um Postämter, Schulen oder andere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens gekämpft. Hier muss es endlich einen Schulterschluss zwischen den Gemeinden und den Ländern geben - um gemeinsam und nicht als Konkurrenten - gegen die Schließungsorgie der Bundesregierung aufzutreten", so Sacher abschließend.
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