JAKOB AUER: ELCHTEST FÜR FAIRE PREISE KOMMT ERST

Wien (ÖVP-PK) - Gemeinsame Erklärungen sind eine Sache, diese dann in die Tat umzusetzen, eine andere. So bleibt abzuwarten, wann der Handel endlich mit fairen Lebensmittelpreisen den Wert der heimischen Agrarprodukte neu definiert. Die Bauern sind von diesen Absichtserklärungen jedenfalls direkt betroffen, forderte heute, Donnerstag, der ÖVP-Abgeordnete Jakob Auer, den Worten auch konkrete Taten folgen zu lassen. ****

Die Gespräche von Bauernbund, Verarbeitern und Handel über faire Verteilung der Wertschöpfungskette sind einvernehmlich und in gutem Klima beendet worden. "Der Elchtest für faire Preise aber kommt erst", verweist Auer erneut auf "Schleuderpreise" bei Milch- und Käseprodukten in den Regalen heimischer Großhandelsketten. "Die österreichischen Bauern verlangen nichts Unmögliches für ihre Produkte. Aber heimische Qualität hat eben ihren Preis. Die tägliche Arbeit unserer Landwirte muss gerecht entlohnt und das Bewusstsein der Bevölkerung in diese Richtung gestärkt werden", so Auer.

In einem ersten Schritt gibt es die Absichtserklärung vom Handel, faire und marktkonforme Preise an die Verarbeiter zu bezahlen. "Die Bauern warten nun gespannt darauf, wann der Markt auch dementsprechend darauf reagiert. Dem Schnäppchenjagen am Lebensmittelmarkt muss ein Ende gesetzt werden. Denn es geht um den Fortbestand unserer heimischen Landwirtschaft, die für beste Qualität und Gesundheit sorgt", schloss Auer.
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