Haubner: Invaliditätspensionen steigen durch erleichterte Zugangsbedingungen und Aufarbeitung der Anträge im Jahr 2004

Bundesregierung hat sich 2001 zum Ziel gesetzt, jenen Menschen zu helfen, die es ohnehin schwer genug haben

Wien 2005-02-02 (BMSG/OTS) - Sozialministerin Ursula Haubner
betonte heute, dass der Anstieg der Invaliditätspensionen einerseits auf Verzögerungen bei der Erledigung der Anträge auf Invaliditätspension zurückzuführen sei. So habe es im Zuge der Zusammenlegung der Versicherungsanstalten von Arbeitern und Angestellten einen enormen Stau bei der Erledigung der Anträge auf Invaliditätspension gegeben. Dieser Stau sei 2004 von der Pensionsversicherungsanstalt abgearbeitet worden. So seien 2004 mit 64.630 Anträgen gegenüber 2003 mit 66.992 sogar weniger Ansuchen gestellt worden, betonte Haubner.

Andererseits sei der Zuwachs auch darauf zurückzuführen, dass gerade diese Bundesregierung es sich zum Ziel gesetzt habe, erleichterte Zugangsbedingungen für Menschen, die es ohnehin im Leben schwer genug haben, zu schaffen. Eine dementsprechende Erleichterung habe die Bundesregierung im Jahr 2001 für Menschen ohne Berufsschutz und Hilfsarbeiter geschaffen. "Ich bekenne mich zu dieser Regelung für die Menschen in unserer Gesellschaft, die in ihrem Leben immer hat gearbeitet haben. Eine Verschärfung der Zugangsbestimmungen wird es nicht geben. Das wäre unsozial und trifft vor allem kranke und behinderte Menschen, denen aufgrund ihrer schlechten Gesundheit der Weg in die Pension nicht versperrt werden darf", so Haubner abschließend.

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