LR Stöger hat Erhaltung der Unfallchirurgie im LKH Freistadt durchgesetzt

Einigung bei Spitalsreform im Mühlviertel

Linz (OTS) - Zu einer Einigung über die Spitalsreform im Mühlviertel kam man heute bei der entsprechenden Regionalkonferenz. Dabei konnte Gesundheits- und Spitals-Landesrätin Dr. Silvia Stöger die in ihrem Gesundheitsplan vorgeschlagenen Maßnahmen vollinhaltlich durchsetzen. "Wichtigste Punkte für mich waren dabei beim LKH Freistadt die Erhaltung der Unfallchirurgie und der Start eines Psychiatrie-Pilotprojekts sowie im LKH Rohrbach die Einrichtung der Akutgeriatrie/Remobilisation und Palliativmedizin."

Damit konnte insbesondere die von der Pühringer-Spitalsreformkommission geplante Schließung des Freistädter Unfallchirurgie-Departments verhindert werden. Auch im Bereich der Psychiatrie hatte die Reformkommission in Freistadt keine entsprechende Versorgung vorgesehen. "Im Rahmen eines Pilotprojekts wird nun eine psychiatrische Tagesklinik mit acht Betten sowie eine Psychiatrie-Krisenintervention mit fünf Betten eingerichtet. Aus den Erfahrungen im laufenden Betrieb wird dann überprüft, ob diese Versorgungsform für Freistadt ideal ist oder ob nachjustiert werden muss", erläutert Stöger.

Sehr positiv sieht Stöger auch die wesentlichen Änderungen im LKH Rohrbach: "Mit der Schaffung einer Akutgeriatrie/Remobilisation mit 20 Betten sowie der Einrichtung von drei palliativmedizinischen Betten kann insbesondere der dringend erforderlichen Verbesserung der Altersmedizin Rechnung getragen werden." Ein zukunftsorientiertes Modell ist für Stöger auch das für Rohrbach nun beschlossene Mutter-Kind-Zentrum. Mit dieser gemeinsamen Organisationsform können sowohl die Geburtshilfe als auch der kindermedizinische Bereich als wohnortnahe Versorgung für die Bevölkerung abgesichert werden."

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