Schabl: Negativer Trend am Arbeitsmarkt setzt sich in NÖ fort

ÖVP/FPÖ-Regierung ist gefordert Arbeitslosigkeit durch offensive Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik zu bekämpfen

St. Pölten (SPI) - Die neuen Arbeitsmarktdaten, die heute vom AMS vorgelegt wurden, sind einmal mehr besorgniserregend. Der negative Trend der letzten Monate setzt sich ungebremst fort. Ende Jänner 2005 waren in Niederösterreich insgesamt 56.424 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 1.164 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Dies entspricht einer Steigerung um 2,1 %. Besonders signifikant ist der Anstieg bei ausländischen Arbeitskräften (+ 6,6 %) und Jugendlichen im Alter bis 24 Jahren (+ 2,5 %). In dieser Statistik nicht erfasst sind 7.003 Personen (+ 22,0 %), die sich derzeit in Schulungen befinden. "Die aktuellen Arbeitslosenzahlen sind einmal mehr Beweis für das Versagen der Regierung", erklärt der Vorsitzende der FSG-Fraktion im ÖGB Niederösterreich, LR Emil Schabl, "und sie können auch nicht unter dem Schlagwort der traditionellen´Winterarbeitslosigkeit’ versteckt werden."****

"Nur Ankündigungspolitik zu betreiben und Statistiken zu beschönigen ist der falsche Weg. Es besteht dringender Handlungsbedarf! Die ÖVP/FPÖ-Regierung ist gefordert durch eine offensive Arbeitsmarkt-und Wirtschaftspolitik die dramatische Situation in den Griff bekommen. Ohne wirksame Sofortmaßnahmen wird dies aber nicht möglich sein", fasst LR Schabl die triste Lage am Arbeitsmarkt
zusammen.

Maßnahmen um die Arbeitslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen gäbe es genug. "Zuerst müssen wir jungen Menschen durch eine qualifizierte Ausbildung und sichere Lehrstellen Chancen bieten. Anreize für Unternehmen, Investitionen in die Infrastruktur und der NÖ Berufsbildungsfonds als Lastenausgleich zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben sollen helfen neue Lehr- und Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem bedarf es Programme um Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause in den Arbeitsmarkt zu integrieren und flächendeckende Kinderbetreuungseinrichtungen. Schwerpunktaktionen in Gebieten mit besonders hoher Arbeitslosigkeit und mehr finanzielle Mittel für Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen durch das AMS wären ebenfalls dringend notwendig", erläutert der FSG-Vorsitzende.

Die ÖVP/FPÖ-Bundesregierung müsse endlich Verantwortung übernehmen, denn hinter diesem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit stünden Schicksale von Menschen und deren Familien. "Aufgrund der Versäumnisse der Bundesregierung ist derzeit mit keiner Entspannung am Arbeitsmarkt zu rechnen", so LR Schabl abschließend. (Schluss) cp

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