Rieder: Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit in Wien

Erfolgsmodell Wien: Seit 6 Monaten geht Arbeitslosigkeit in Wien immer stärker zurück

Wien (OTS) - "Der Jänner 2005 ist das sechste Monat in Folge, in dem die Arbeitslosigkeit in Wien zurückgeht, und zwar immer deutlicher", erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder. So ist die Arbeitslosigkeit in Wien im Jänner um 5,4 Prozent zurückgegangen, bei den Frauen sogar um 6,1 Prozent und bei den Jugendlichen bis 19 Jahren um 14,9 Prozent. Wien ist damit das einzige Bundesland, das im Jänner einen Rückgang der Arbeitslosigkeit aufweist, während in allen anderen Bundesländern die Arbeitslosigkeit nach wie vor ansteigt.

Zum einen Teil ist diese Trendumkehr auf Maßnahmen zurückzuführen, die vom AMS und der Stadt Wien gesetzt wurden. Dazu gehört auch ein besonders hoher Einsatz an Ausbildungsplätzen für Arbeitslose, vor allem für Jugendliche. So ist es auch zu einem deutlichen Zuwachs an gemeldeten offenen Stellen beim AMS Wien - im Jahresvergleich um fast ein Viertel (24,5 Prozent) mehr - gekommen, was sich auch mit den Ergebnissen der Evaluierung des von der Stadt Wien finanzierten Projekts "Personalfinder" deckt.****

Selbstverständlich ändert diese an sich positive Entwicklung am Grundproblem der Arbeitslosigkeit, daher verstärkt die Stadt Wien den Mitteleinsatz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Aufgrund des Regierungsbeschlusses vom 1. Februar 2005 werden die Finanzmittel für Beschäftigungspolitik um 9,5 Millionen Euro für 2005 aufgestockt, was einen Anstieg um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Mit diesen Mitteln werden sowohl zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche - auch in Form von Lehrlingsstiftungen - als auch die Ausweitung bzw. Verlängerung von erfolgreichen Projekten wie "Personalfinder", "Jobchance", "Höherqualifizierungsprogramm Gesundheit und Pflege" sowie neue Projekte wie "PISA-Plus" und "Betriebsnachfolgeförderung für unselbständig Beschäftigte" finanziert.

"Wir werden auch weiterhin alles unternehmen um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, verlangen aber gleiches auch von der Bundesregierung, die eigentlich für Arbeitsmarktpolitik verantwortlich ist", schloss Rieder. (Schluss) mmr/

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