Österreichischer Tierschutzverein mahnt mehr Kontrollen ein:

Landwirtschaftliche Tierhaltungen werden auch nach dem neuen Gesetz zu wenig kontrolliert!

Wien (OTS) - Angesichts der Tiertragödie auf der Hühnerfarm in St. Andrä im Lavanttal muss kritisch hinterfragt werden, ob die mittels Verordnung vorgesehenen Kontrollen wirklich ausreichen.

Nach der Tierschutz-Kontrollverordnung hat die Behörde lediglich 2 % der landwirtschaftlichen tierhaltenden Betriebe jährlich zu überprüfen, dies aufgrund einer Risikoanalyse. Das bedeutet im Extremfall, dass -vorausgesetzt es gibt keine zusätzlichen Kontrollen aufgrund von Anzeigen etc.- erst im Jahr 2055 sämtliche Betriebe kontrolliert worden sind.

Durch ein besseres Kontrollsystem könnten in Zukunft vielleicht ähnliche Tragödien verhindert werden. Die politischen Institutionen sind also gefragt, die Rahmenbedingungen für den Tierschutz zu verbessern: Mehr Personal zur Kontrolle und Verordnungen, die diese Kontrollen auch vorschreiben.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Roman Kopfer
Geschäftsführer Wien
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.: 0664/4521694

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