Vom Beschützt werden zum Empowerment

40 Jahre Beschützende Werkstätte in Vorarlberg

Nenzing (VLK) - Vor 40 Jahren wurde die erste Beschützende Werkstätte in Bludenz eröffnet. Die Caritas Vorarlberg feierte ihr langjähriges Engagement für Menschen mit Behinderungen im Rahmen eines Festaktes am Montag, 31. Januar in Nenzing. Auch Landeshauptmann Herbert Sausgruber zählte zu den Gratulanten.

Mit der Entscheidung des damaligen Caritasdirektors Podhradzky im Jahr 1964 die erste Werkstätte für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Land Vorarlberg zu gründen, begann eine landesweite Entwicklung für Menschen mit Behinderung, die sehr stark auch von der Caritas Vorarlberg geprägt wurde, betonte Sausgruber:
"Damals einzigartig in Österreich war, dass auch Menschen mit schwerster Behinderung in einem Arbeitsverhältnis aufwuchsen". Die Innovationen der Caritas für Menschen mit Behinderung waren im Laufe der letzten 40 Jahre zahlreich - der Landeshauptmann nannte einige Beispiele: Schülerbetreuung, Werkstätten, Qualifizierung, Wohnen bis hin zum Leben in Selbständigkeit. Landeshauptmann Sausgruber dankte allen Caritasmitarbeiterinnen und -mitarbeitern: "Die Caritas stellt sich stets mit Fachkompetenz und mit viel Mut auf diese Herausforderungen ein und bemüht sich in Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg und den Gemeinden stets um wirksame und sinnvolle Lösungen".

Beschützende Werkstätte - Zahlen

Im Arbeitsjahr 2004 wurden 160 Personen in den drei Werkstätten Bludenz, Montafon und Ludesch beschäftigt. 47 Personen wurden in Wohngemeinschaften betreut und insgesamt 22 Personen kamen zur Familienentlastung in die Wohngemeinschaften.

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