GEWINN: Raidl fordert Auflösung der ÖIAG

Vorausmeldungen zur GEWINN-Ausgabe 2/05

Wien (OTS) - Böhler-Uddeholm-Generaldirektor und Kanzler-Berater Dr. Claus Raidl hält es für das Beste, die ÖIAG bis zum Jahr 2006 aufzulösen. In der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins GEWINN kann Raidl der "Grundidee etwas abgewinnen", die ÖIAG durch eine Infrastruktur-Holding zu ersetzen. Raidl wirft im Gespräch mit GEWINN der ÖIAG mehrere Fehler vor. So habe man mit dem Kauf des Postbusses durch die ÖBB den größten volkseigenen Busbetrieb in der EU geschaffen. "Je größer so ein Moloch aber wird, desto unbeweglicher wird er auch", wird Raidl im GEWINN zitiert. Zum Schuldenabbau der ÖIAG von immerhin sechs Milliarden Euro meint Raidl: "Jeder, der was verkauft, kann ein Ergebnis herzeigen. Aber es gab doch keine Privatisierungsetappe, wo nicht ein Riesenproblem entstanden ist, egal ob Sie an die voestalpine denken oder an die Telekom Austria oder jetzt an die VA-Tech. Nein, nein, das meiner Meinung nach beste Ziel ist es, dass es die ÖIAG im Jahr 2006 nicht mehr gibt!"

US-Aktienguru Acampora prophezeit noch vier schöne Börsenmonate

"Seit 27 Monaten befinden wir uns in einem zyklischen Bullen-Markt, der in einen langfristigen Bären-Markt eingebettet ist. In diesen gut zwei Jahren haben wir verschiedene typische Phasen eines Bullen-Marktes durchlaufen. Seit August 2004 geht es in der jetzigen dritten Phase noch einmal steil bergauf und meiner Einschätzung nach bleiben uns noch mindestens vier Monate", prognostiziert Ralph J. Acampora, Director of Technical Analysis bei Prudential Securities in New York City. Im Exklusiv-Interview für das Wirtschaftsmagazin GEWINN rät Acampora den Anlegern statt auf ganze Branchen lieber auf ausgesuchte Einzelaktien zu setzen. Acampora nennt dabei US-Einzelhandelsunternehmen wie Toys R Us, Home Depot und Abercrombie & Fitch, aber auch Bluechips wie Dell Computer, Microsoft, Disney oder Xerox. "Wir befinden uns in der letzten Phase dieses Bullen-Markts und es ist ganz wichtig, sich aktiv Titel für Titel anzusehen", rät Acampora.

GEWINN-MoneyWorld in Salzburg

Am 17. März findet bereits zum fünften Mal die GEWINN-MoneyWorld statt. Im Mittelpunkt der eintägigen Finanzmesse stehen diesmal krisensichere Immobilien, Alternative Investments, Online-Broker und Zertifikate. Neben den rund 30 Ausstellern gibt es ein hochkarätiges Vortragsprogramm zu den Themen Geld, Kredit und Steuer.
Die GEWINN-MoneyWorld findet am Donnerstag, 17. März 2005, von zehn bis 20 Uhr statt. Ort ist das Kongresszentrum Salzburg in der Auerspergstraße 6 in 5020 Salzburg.
Internet (mit Online-Tickets): www.gewinn.moneyworld.at, E-Mail:
gmw@reedexpo.at.

Österreichs teuerstes Wohnprojekt ist ausverkauft

Österreichs bislang teuerstes Wohnbauprojekt scheint nun endgültig erfolgreich abgeschlossen zu sein. Wie Dr. Josef Kirchberger, Geschäftsführer der Bundestheater-Tochter Theaterservice, dem Wirtschaftsmagazin GEWINN gegenüber bestätigte, stehen die Verhandlungen zum Verkauf der letzten der insgesamt zehn Dachwohnungen im Hanuschhof im Ersten Bezirk in Wien unmittelbar vor dem Abschluss. Mit rund 8.500 Euro pro Quadratmeter waren die Luxuspenthouse-Ausbauten die bislang teuersten Eigentumswohnungen in Wien und in ganz Österreich. In Summe haben die Bundestheater damit an die 23 Millionen Euro eingenommen. Eine Fortsetzung sei laut Kirchberger übrigens möglich. "Im Bereich des hinteren Hofs (des Hanuschhofs, Anm. d. Red.) wären noch vier bis fünf Dachwohnungen mit je 80 Quadratmetern möglich", so Kirchberger.

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