HTV: Personalsituation im Wiener Tierschutzhaus dringend verbesserungsbedürftig

HTU-Landessekretär Wagner fordert Mindeststandards für PflegerInnen

Wien (HTV/ÖGB) - "Es gibt keine Arbeitskleidung, TierpflegerInnen arbeiten im Privatgewand, als Umkleideraum dient der Raum der Bedienerinnen und in den wenigen vorhandenen Duschen sind Putzutensilien gelagert." So schildert Rudolf Wagner, Landessekretär der zuständigen Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) die untragbaren Zustände für das Personal im Wiener Tierschutzhaus.++++

Während für Rechtsangelegenheiten pro Jahr rund 120.000 Euro aufgewendet würden, stünden für Arbeitsschuhe und Gummihandschuhe gerade einmal 1.300 Euro zur Verfügung. "Der Arbeitsalltag im angeblich modernsten Tierschutzhaus der Welt ist seit Jahren chaotisch und von Missständen geprägt", sagt Wagner. "Oft müssen von einem Tierpfleger an einem Tag die Käfige von bis zu 60 Hunde gereinigt und diese versorgt werden. Das hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun."

Es sei daher notwendig, wenigstens Mindeststandards einzuhalten und die Arbeitsbelastung auf ein menschenwürdiges und erträgliches Maß zu reduzieren. "Denn nur wenn es den Tierpflegern gut geht, geht es auch den Tieren gut", sagt der HTV-Landessekretär.

Lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht in der Februar-Ausgabe der Solidarität.

ÖGB, 1. Februar
2005
Nr. 58

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