Niederwieser zu Semesterferien-Chaos: SPÖ für europaweite 5-Jahres-Vorschau

Rossmann-Aussagen lassen Ernsthaftigkeit bezweifeln

Wien (SK) "Einmal mehr zeigt sich, wie fadenscheinig die FPÖ die Diskussion um die Semesterferienregelung betreibt. Ansonsten müsste Rossmann allein schon aus ihrer Zeit als Tourismus-Staatssekretärin wissen, dass die meisten der neuen EU-Mitgliedstaaten überhaupt keine Semesterferien haben", reagierte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser auf die heutigen Aussagen seiner FPÖ-Kollegin zu einer europaweiten Regelung. Sollte die FPÖ den SPÖ-Vorschlag einer auf europäischer Ebene fixierten "5-Jahres-Vorschau" der Ferientermine unterstützen, könne das dafür nötige Gesetz aus Sicht der SPÖ sofort geändert werden, so Niederwieser Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ankündigungen und Pressemeldungen gibt es zu dieser Thematik schon zuhauf, jetzt ist es höchst an der Zeit, dass die Regierung endlich handelt. Die SPÖ will eine vernünftige Lösung und steht nicht im Weg", betonte Niederwieser. Warum es laut Rossmann allerdings durch die neuen EU-Mitgliedstaaten zu einem verstärkten Semesterferien-Chaos kommen soll, ist für Niederwieser nicht nachvollziehbar und eher Zeichen mangelnder Ernsthaftigkeit. "Unsere unmittelbaren Nachbarn Slowakei und Tschechische Republik haben nur einen Ferientag, Ungarn hat ebenso wie Estland, Lettland und Litauen gar keine Semesterferien und Slowenien zeitversetzt erst Ende Februar. Bleibt Polen mit zwei gestaffelten Ferienwochen", so der SPÖ-Bildungssprecher. Rossmann liege mit ihrer Einschätzung völlig falsch, aber wir sind gerne bereit, ihr die Daten zur Verfügung zu stellen, schloss Niederwieser. (Schluss) cs/mm

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