RFJ-Pahl: Ganztagsschule darf nicht zu neuer Armutsfalle für Familien werden

FPÖ-Vorschlag hilft sparen - Finnische Erfahrungswerte in heimische Lösung einbauen

Linz (OTS) - Der aktuelle Vorschlag von FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann, dass Lehrer ihre Vorbereitung während der Nachmittagsstunden in der Schule erledigen sollen, ist für den Landesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) Oberösterreich, Gunther Pahl, ein Schritt in die richtige Richtung. "Allerdings nur auf freiwilliger Basis und die Ganztagsschule darf keinesfalls zu einer neuen Armutsfalle für Familien werden", so Pahl. ****

In Finnland würde das Modell, wonach Lehrer zwischen vier und neun Stunden in der Schule während der Nachmittagsbetreuung ihre Vorbereitung machen, funktionieren. "Das Ergebnis der PISA-Studie hat eindeutig gezeigt, dass die skandinavischen Länder vorne sind", spricht sich Pahl dafür aus, in einem ersten Schritt bereits ab dem kommenden Schuljahr eine tageweise Nachmittagsbetreuung an den heimischen Schulen einzuführen.

"In vielen Volksschulen gibt es mit dem Förderunterricht für lernschwache Kinder bereits jetzt eine gute Förderung der Mädchen und Buben. Ganztagesbetreuung dürfe aber nicht Ganztages-Unterricht heißen. Denn Kinder brauchen auch Freizeit, um sich spielerisch fort zu entwickeln", ist der RFJ-Landesobmann überzeugt.

Pahl forderte Bildungsministerin Gehrer auf, "über den Tellerrand, sprich die österreichischen Grenzen hinaus, gegen Norden - also Finnland - zu schauen und deren Erfahrungswerte in die heimische Lösung einfließen zu lassen." Eine klare Absage erteilte der FPÖ-Jugendpolitiker abschließend nochmals "zusätzlichen finanziellen Belastungen für Familien mit schulpflichtigen Kindern. Eine Ganztagesbetreuung darf zudem nicht verpflichtend sein. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern muss gewahrt bleiben." (schluss) bt

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