Schenner zur Trinkgeld-Causa: Unsere Argumente haben überzeugt

"Gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten" - Dank an Finanzminister - "Jetzt rasch eine Lösung für die anhängigen Steuerverfahren finden"

Wien (PWK076) - "Nachvollziehbare Argumente und Gerechtigkeit in
der Sache haben sich durchgesetzt. Alle anderen Lösungen wären zum Nachteil für den österreichischen Tourismus und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Branche gewesen", zeigt sich der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Johann Schenner, erfreut über die jüngste Wendung in der strittigen Frage der Trinkgeldbesteuerung. "Es setzt sich der Gedanke durch, den wir immer vertreten haben: das Trinkgeld sollte, wie dies auch in Deutschland der Fall ist, völlig von der Steuer ausgenommen sein".

Der vom Finanzminister angekündigte Initiativantrag bringt nun Rechtssicherheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, lobte Schenner das Entgegenkommen von Finanzminister Karl-Heinz Grasser. "Und auch unsere Gäste können in Zukunft sicher sein: Trinkgeld ist die Belohnung für Mitarbeiter, die noch mehr als die bei uns übliche exzellente Dienstleistung erbringen!"

Obmann Schenner hatte als Sprecher der österreichischen Tourismuswirtschaft in zahlreichen Aussendungen und Interviews immer wieder betont, dass Trinkgeld kein Lohnbestandteil ist, sondern ein Danke-Schön für Mehr-Leistungen. Die Vorstellungen des Finanzministeriums hätten auch gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen. Ursprünglich ging es ja um die Frage, inwieweit Trinkgelder, die mit Kreditkarte bezahlt werden, zu versteuern sind. "Dass unsere Argumente nun auch von Finanzminister aufgenommen wurden, ist ein sichtbarer und deutlicher Erfolg der intensiven Interessensvertretungsarbeit", unterstreicht Schenner.

Der Erfolg in der Sache sei auch ein deutlicher Beweis für gelebte Sozialpartnerschaft. Gemeinsam hat man sich in dieser Angelegenheit engagiert und für die Tourismuswirtschaft und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein gute Lösung herbeigeführt. "Jetzt gilt es noch, eine Lösung für die bereits anhängigen Steuerverfahren zu finden, damit auch in dieser Frage die restlichen offenen Punkte geklärt werden". (hp).

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