ÖVP fordert Anti-Drogenoffensive in Wien

Wien (OTS) - Eine Anti-Drogenoffensive mit dem Schwerpunkt Primärprävention forderte Dienstag LAbg. Gerhard Pfeiffer in einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP. Bei der Schadensbegrenzung (Sekundärprävention) und bei der Schadensminimierung (Tertiärprävention) werde in Wien einiges getan, konzedierte der ÖVP-Politiker, von großer Bedeutung sei aber die Primärprävention, wo in Wien zu wenig geschehe. Er verwies dabei auch auf die jüngste Polizeistatistik, wonach die Verhaftungen von Drogendealern von 2003 (2.203 Verhaftungen) auf 2004 (3.066 Verhaftungen) um 39 Prozent gestiegen sei. Gestiegen sei auch die Zahl der Drogentoten. "Es ist Zeit, offensiver zu werden", betonte Pfeiffer und legte in der Pressekonferenz ein Maßnahmenpaket dazu vor.

Es umfasst persönlichkeitsbildende Maßnahmen zur Primärprävention, Enqueten und Symposien sowie die breitere Streuung von Informationsmaterial. Die Eltern-Generation - nicht nur die Eltern selbst - müssten nicht zuletzt auch durch gutes Beispiel Erziehungsarbeit leisten. Weiters müsse es ein öffentliches Ideensammeln für Maßnahmen der Primärprävention geben und gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsbildung beitragen. Das Wiener Drogenkonzept müsse aktualisiert werden, ein jährlicher Bericht sollte über die Umsetzung Auskunft geben, fordert die Wiener ÖVP in ihrem Maßnahmenpaket.

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