ARBÖ: Schnee und Wind fordert Autofahrer

Behinderungen durch Schneefall

Wien (OTS) - Sperren wegen akuter Lawinengefahr und
Kettenpflichten dominierten heute das Bild auf Österreichs Straßen, berichtet der ARBÖ. In Salzburg, Tirol und Vorarlberg überschlugen sich die Meldungen. Lkws kamen ohne Schneeketten nirgends mehr durch und mussten ihre Fahrt unterbrechen um Ketten anzulegen. Die Einsatzkräfte waren im Dauereinsatz, da es laufend zu Unfällen kam.

Das aus Norden kommende Tief sorgte bereits in Bayern für extreme Bedingungen. Das Tief erreichte bereits gestern Nacht Österreich. Zahlreiche Straßenzügen waren trotz Dauereinsatz der Räumfahrzeuge nicht sehr gut geräumt und daher rutschten viele Fahrzeuge aufgrund von falschem Fahrverhalten durch die Gegend. "Über Nacht hat es viele Straßen einfach zugeschneit", sagt Stefan Sauer vom ARBÖ -Informationsdienst. Schneebedeckt waren auch viele Hauptverbindungen, so die A10, Tauern Autobahn, die A14, Rheintal Autobahn und die S16 Arlberg-Schnellstraße in Vorarlberg. Auch Sperren wegen Lawinengefahr blieben nicht aus. Vor allem im Frühverkehr ereigneten sich laufend Unfälle, erklären die ARBÖ-Verkehrsexperten. Zu schnelles Fahren auf nasser Fahrbahn oder das Nichteinhalten von größeren Sicherheitsabständen sorgten für Unfälle. Aber auch die Windverhältnisse sorgten für Behinderungen. Schneezungen und Seitenwind forderten die Aufmerksamkeit aller Autofahrer. Besondere Gefahrenzonen sind laut ARBÖ Brücken, Waldenden und Tunnelausfahrten.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 050-123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

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Stefan Sauer
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