Ramharter: Stopp für die wirtschaftsfeindliche Aktion namens Trinkgeldsteuer

Gefahr für alle Branchen mit Mitarbeitern im Dienstleistungsbereich

Wien (OTS) - "Dem Finanzminister muß klargemacht werden, daß seine neueste Erfindung namens "Trinkgeldsteuer" äußerst kontraproduktiv ist", ärgert sich der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer und Fraktionsobmann der Fachliste, Karl Ramharter. Und weiter, "Es geht hier nicht nur um das Gastgewerbe, sondern um alle Dienstleistungsbranchen, in denen Kunden Trinkgeld geben".

Betroffen davon wären mehr als 100.000 Dienstnehmer bei Friseuren, in der Gastronomie und Hotellerie, Taxifahrer, Portiere, Fremdenführer etc.! Die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen, hat doch Österreich als Dienstleistungsstandort einen sehr guten Ruf. Die Österreichische Freundlichkeit und Gastlichkeit ist ein weltweit anerkanntes Markenzeichen.

"Was besonders stört, ist die Kurzsichtigkeit dieser Aktion" führt Ramharter weiter aus. "Wenn tatsächlich das Trinkgeld besteuert wird, werden die Mitarbeiter im Service mehr Gehalt verlangen. Das wird zu Lohn- und damit Preiserhöhungen führen. Den Schaden hat, auch durch die damit angeheizte Inflation, das ganze Land. Da kann man nur sagen: Schluß mit dem Unfug, Herr Minister! Die Besteuerung von Trinkgeld gehört einfach abgeschafft", schloß Ramharter.
(Schluß) (gr)

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