ÖAAB-Hoch: Arbeitslosenanwaltschaft nicht notwendig, es gibt ja das AMS

Die Grünen wollen mit juristischen Präzedenzfällen das System umgehen

"Etwas verwundert über den seltsamen Vorschlag der Grünen Arbeitsmarktsprecherin Monika Vana", so reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und Wiener AK-Vorstandsmitglied Alfred HOCH auf eine Forderung der Grünen nach einer Arbeitslosenanwaltschaft. Angeblicher Hintergrund des Vorschlags wäre die Verdoppelung der Arbeitslosengeldsperren.

Wenn sich die Grüne Landtagsabgeordnete Vana besser erkundigt hätte, würde sie wissen, dass Betroffene von den jeweiligen AMS-Stellen sehr intensiv über den Bezug von Arbeitslosengeld und einer etwaigen Sperre beraten werden. Das AMS meldet ja die offenen Stellen u.a. auch an den WAFF und wenn sich Arbeitssuchende trotz Offerieren der Stelle nicht engagiert bewerben, wird zeitweilig das Arbeitslosengeld gesperrt, so HOCH: "Ein klarer und fairer Vorgang".

Ihm, so HOCH, komme vor, als wolle Vana mit ihrer Arbeitslosenanwaltschaft juristische Präzedenzfälle schaffen, damit das bisherige System umgangen wird. "Die Grünen in Wien sollten sich endlich durchringen, zukunftsweisende Konzepte für den Wiener Arbeitsmarkt zu erarbeiten und nicht linkslinke Ideologie zum Programm machen, damit wird den Wiener Arbeitssuchenden nämlich nicht geholfen", so HOCH abschließend.

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