Kogler: Totes Recht Tinkgeldbesteuerung endgültig zu Grabe tragen

Unterdurchschnittliche Einkommen nicht zusätzlich belasten

Wien (OTS) - Es kam wie es kommen musste. 'Entlastung für alle' verkündete vollmundig die Bundesregierung für das Jahr 2005. Und tatsächlich, die sogenannte Gruppenbesteuerung entlastet ein paar internationale Konzerne. Nicht entlastet, sondern zur Kasse gebeten werden sollen dagegen KellnerInnen, FriseurInnen, TaxlerInnen, die in der Regel weniger als das Durchschnittseinkommen verdienen. "Gerade in diesen Branchen sind die Kollektivvertragslöhne unter anderem deshalb so niedrig, weil steuerfreie Trinkgeldzuwendungen in den Lohnverhandlungen vorausgesetzt werden. Die tote steuerrechtliche Bestimmung zur Trinkgelderfassung soll von Grasser nicht belebt, sondern sinnvollerweise abgeschafft werden", so Werner Kogler, Budgetsprecher der Grünen.

Im übrigen folgt die Veröffentlichung einem bekannten Muster:
"Grasser 'brockt' die Suppe ein und Finz muss zum öffentlichen Auslöffeln antreten", so Kogler.

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