Moser: Grassers Plan, alle Infrastrukturbetriebe in sein Ministerium zusammenzufassen, nicht erstrebenswert

Wien (SK) SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser sieht in der Ankündigung von Finanz- und "Ausverkaufs"minister Grasser im Sommer 2005 eine Infrastruktur-Holding zu etablieren, zwar grundsätzlich eine gute Idee, die der Minister offenbar aus dem SPÖ-Wirtschaftsprogramm abgeschrieben hat, jedoch die Ansiedlung im Finanzministerium sei alles anders als erstrebenswert. ****

Grasser wolle alle Unternehmen in seinem "Ausverkaufsministerium" zusammenfassen - auch jene Unternehmen, die derzeit in das Ressort des Wirtschaftsministers (Verbund AG) und des Verkehrsministers (ÖBB und Austria) fallen. Moser: "Wenn sich Grasser durchsetzen kann, folgt nach Gorbachs und Bartensteins Entmachtung wohl im zweiten Schritt die Verschleuderung aller Betriebe. Damit gefährdet der Oberverscherbler Grasser nachhaltig die Qualität des österreichischen Standortes."

Deshalb fordert Moser hinsichtlich der Zuständigkeit die Ansiedelung einer Infrastrukturholding in einem anderen Ressort: "Die Infrastruktur-Betriebe sollen nicht in Grassers 'Ausverkaufsministerium' angesiedelt sein, sondern Unternehmen wie die Austrian, die Asfinag, die ÖBB, die OMV, die Post, die Telekom Austria und der Verbund sollen vielmehr in eine Infrastrukturholding eingebracht werden, die im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie untergebracht werden. Moser abschließend: "Die Mehrheit an diesen Infrastruktur-Unternehmen muss in öffentlicher Hand bleiben. Nur dadurch gewinnt der Standort Österreich an zusätzlicher Attraktivität." (Schluss) ns

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