Schabl: Trinkgeld-Strafsteuer träfe vor allem Klein- und Mittelverdiener

Neuerlicher Anschlag auf ArbeitnehmerInnen strikt abzulehnen

St. Pölten, (SPI) - "Die Einführung einer Trinkgeld-Strafsteuer ist strikt abzulehnen. Diese neuerliche Belastung träfe vor allem ohnehin nur Klein- und Mittelverdiener, für die eine neuerliche Reduktion ihres Einkommens einfach unzumutbar ist", stellt sich der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB-Niederösterreich, Landesrat Emil Schabl, vor all jene, denen der Finanzminister die neue Trinkgeldsteuer androht. "Grasser, dem ja lt. eigenen Aussagen Milliarden seines Budgets einfach verschwinden, möchte sich auf diesem Weg wohl die massiven Steuergeschenke an die Großkonzerne von mehr als 1,5 Milliarden Euro, welche er bei seiner ‚Steuerreform' verteilt hat, wieder zurückholen. Bei vielen Berufsgruppen, wie bei beispielsweise Servicepersonal, TaxifahrerInnen und FriseurInnen, ist das Trinkgeld einfach elementarer Lohnbestandteil. Die Löhne sind genau deshalb ohnehin nicht üppig angesetzt. Eine neue Steuer würde hier zu einer Lohnreduzierung führen. Grasser sollte lieber seine Finanzierungszusage für die fluguntauglichen ‚Schrott-Jäger' zurückziehen, bevor er wieder die Brieftaschen der Österreicherinnen und Österreicher ‚ins Visier' nimmt", so Schabl abschließend. (Schluss) fa

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